Dschibuti: Hoffnung am Horn von Afrika

Wir bauen ein neues SOS-Kinderdorf - Doku-Reihe Teil 1

Um Jugendlichen durch Bildung eine Perspektive zu geben, entsteht derzeit das erste SOS-Kinderdorf in Dschibuti.

 

Dschibuti? Der Zwergstaat am Horn von Afrika ist kaum jemanden bekannt. Dennoch zieht es alle dorthin: die Amerikaner, die Japaner, die Araber, die Europäer. Es ist die strategische Lage, die das Land boomen lässt. Schon jetzt liegt hier einer der größten und modernsten Containerhäfen der Welt. Durch ihn kommen fast alle Güter für das riesige Nachbarland Äthiopien. Und auch für die UN ist er einer der größten Umschlagplätze für Hilfsgüter. Dschibuti, das Tor zu Ostafrika. Zugleich entscheidender militärischer Brückenkopf im Kampf gegen Terroristen und Piraten. Hier liegt die größte afrikanische Militärbasis der Franzosen sowie der einzige Stützpunkt der Amerikaner.

Perspektive für Jugendliche - eine Ausbildung

Dabei ist Dschibuti eine unwirtliche Steinwüste -- fast alle Lebensmittel müssen importiert werden. Es gibt zu wenig Arbeit, besonders für die Jugendlichen. Die diesjährige Dürre und die hereindrängenden Flüchtlinge aus Somalia verschärfen die Armut nur noch. Auch in den Fluchtorten in Dschibuti greift der Hunger um sich.
Abseits der Hauptstadt, draußen in den Regionen, sind die Menschen am stärksten auf sich allein gestellt. Bewusst haben sich die SOS-Kinderdörfer daher dafür entschieden, dort zu helfen, um jungen Dschibutis eine Perspektive zu bieten. Durch Ausbildung sollen die Jugendlichen weg von der Straße geholt werden, weg von Kriminalität und Extremismus, hin zu bescheidenem Wohlstand.

Erstes SOS-Kinderdorf in Dschibuti entsteht

Inmitten Tadjourahs, der größten Stadt im Norden Dschibutis, wird das erste SOS-Kinderdorf des Landes entstehen. Gut 100 Waisenkinder sollen dort ein neues Zuhause finden. Und die Hilfe geht über das Kinderdorf hinaus: „Wir wollen ganz bewusst in die Nachbarschaft hineinwirken, um armen Familien zu helfen", sagt Helmut Kutin, der sich als SOS-Präsident persönlich vor Ort über das geplante Hilfsprojekt informiert. "Unser Familienstärkungsprogramm sieht vor: Schulen, medizinische Betreuung und Ernährung, nicht mit hungrigem Magen zum Unterricht."
Die Hilfe ist dringend nötig. Dschibuti ist ein hartes Pflaster. Kinder und Jugendliche brauchen die Chance auf ein besseres Leben! Und so soll die Arbeit der SOS Kinderdörfer in Dschibuti auch nach Somaliland, Ost-Äthiopien und Somalia ausstrahlen.

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