Treuhandstiftung - auch als Verbrauchsstiftung

Dauerhaft oder für eine vereinbarte Zeit helfen

Möchten Sie mit dem im Laufe Ihres Lebens angesparten Vermögen dauerhaft die weltweite SOS-Kinderdorf-Arbeit unterstützen? Diesen Wunsch können Sie sich mit der Errichtung einer Treuhandstiftung unter dem Dach der Hermann-Gmeiner-Stiftung verwirklichen.
Treuhandstiftung
Eine Stiftung unter dem Dach der Hermann-Gmeiner-Stiftung

Als Treuhandstiftung bezeichnet man eine Stiftung, die nicht rechtlich selbständig ist, sondern durch einen Treuhänder, wie z.B. die Hermann-Gmeiner-Stiftung, vertreten wird.

Die Hermann-Gmeiner-Stiftung hat unter ihrem Dach bereits mehrere Treuhandstiftungen, die sie verwaltet. Zweck dieser Treuhandstiftungen ist, mit ihren Erträgen entweder allgemein die Arbeit der SOS-Kinderdörfer oder ein bestimmtes Land oder Projekt zu unterstützen.

Je nachdem, wie aktiv ein Stifter an dem Wirken seiner Stiftung teilhaben möchte, kann ein Organ (Vorstand oder Kuratorium) eingerichtet werden, in dem der Stifter zusammen mit einer oder mehreren Personen seiner Wahl Mitglied ist.

Die Errichtung einer Treuhandstiftung ist dann die richtige Option, wenn man einen größeren Geldbetrag nicht mehr für sein eigenes Auskommen benötigt und sicherstellen möchte, dass dieses Geld, u.U. verbunden mit dem Namen des Stifters, dauerhaft erhalten bleibt. "Dauerhaft" bedeutet, solange es die SOS-Kinderdörfer weltweit gibt und damit der Stiftungszweck verwirklicht werden kann.

Voraussetzungen

Damit der Aufwand für die Verwaltung einer Treuhandstiftung in einem angemessenen Verhältnis zu ihrem Ertrag steht, sollte ein Mindestvolumen von 100.000 Euro vorgesehen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Stiftung mit einem zunächst geringeren Kapital zu gründen und ihr Kapital dann später durch einen Nachlass zu erhöhen.

Steuerrechtliche Regelung

Bei der Gründung einer Stiftung kann ein Betrag in Höhe von bis zu 1 Million Euro steuerlich abgesetzt werden. Dieser Betrag kann über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren verteilt werden. Bei Ehegatten können bis zu 2 Millionen Euro abgesetzt werden. Hierbei spielt es keine Rolle, von welchem der beiden Ehegatten das Geld kommt. Sie erhalten eine entsprechende Zuwendungsbestätigung.

Ihre Vorteile

Der Stifter erhält eine Stiftungsurkunde. Einmal im Jahr erhält der Stifter einen Tätigkeitsbericht sowie den seine Stiftung betreffenden Auszug aus dem Jahresabschluss der Hermann-Gmeiner-Stiftung.
Der Stifter hat die Gewissheit, dass seine Stiftung und damit auch das von ihm in die Stiftung eingebrachte Vermögen auf Dauer bestehen bleibt.

Wie errichte ich eine Treuhandstiftung?

Wir senden Ihnen gerne eine Mustersatzung und einen Mustertreuhandvertrag zu. Diese können gegebenenfalls an Ihre persönlichen Umstände oder Wünsche angepasst werden. Wir stehen Ihnen hier selbstverständlich unterstützend zur Seite. Nach Erhalt einer Satzung und eines Treuhandvertrags mit der Hermann-Gmeiner-Stiftung erkennt das Finanzamt München für Körperschaften die Stiftung als gemeinnützig an. Danach wird das Stiftungskapital auf ein Ihnen bekanntgegebenes Bankkonto eingezahlt, und die Stiftung kann mit ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie eine Treuhandstiftung zugunsten der SOS-Kinderdörfer weltweit errichten möchten, kontaktieren Sie bitte Frau Annabelle Köstler. Sie erreichen sie unter der Telefonnummer 089/17914-123 (vormittags).

 

SOS-Verbrauchsstiftung

Sie können eine Treuhandstiftung auch als Verbrauchsstiftung gründen. Um eine Verbrauchsstiftung handelt es sich, wenn das Kapital einer Stiftung im Laufe der Dauer ihres Bestehens aufgebraucht wird.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zur SOS-Verbrauchsstiftung.

 

Selbständige, rechtsfähige Stiftung

Wir unterstützen Sie auch gerne bei der Errichtung und Betreuung einer selbständigen Stiftung zugunsten der SOS-Kinderdörfer weltweit. Diese empfiehlt sich ab einem höheren Stiftungsvermögen und wenn Sie sich als Stifter aktiver einbringen möchten.
Der Verwaltungsaufwand ist bei einer selbständigen Stiftung höher als bei einer Treuhandstiftung. So muss beispielsweise jährlich Rechenschaft nicht nur gegenüber dem Finanzamt, sondern auch gegenüber der Stiftungsaufsicht abgelegt werden.
 

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