SOS-Bildungseinrichtungen weltweit

Schule

Eine gute Schulbildung ist der Schlüssel für die Zukunft. Unsere SOS-Schulen bieten weltweit armen und verlassenen Kindern eine Ausbildung - so ebnen wir Mädchen und Jungen den Weg in ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben.
Mädchen in der SOS-Schule in Freetown, Sierra Leone
Mädchen in der SOS-Schule in Freetown, Sierra Leone
In armen Ländern herrscht Bildungsnotstand. Was heißt das? Stellen Sie sich bitte vor: Sie sind sechs Jahre alt und müssen jeden Tag stundenlang zu Fuß gehen, um zur nächsten staatlichen Schule zu kommen. Dort drängen sich bis zu 70 Schüler, die unter diesen Bedingungen kaum etwas lernen.
Doch viele Kinder haben es noch schlechter: Sie können nicht in die Schule gehen - weil ihre Eltern sich die Schulgebühren nicht leisten können; oder weil sie als Schuhputzer Kinderarbeit leisten müssen.
Sind Sie eine Frau? In vielen Ländern und Regionen Afrikas und Südasiens hätten Sie nicht Lesen und Schreiben gelernt - weil Mädchen im Haushalt helfen müssen, während ihre Brüder zur Schule gehen dürfen.
Diese Kinder sind gefangen im Teufelskreis der Armut - es sei denn, wir helfen.

 

Eine Schulbildung für Kinder in Not

In Afrika, Asien und Lateinamerika leisten unsere SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen wichtige Bildungsarbeit für hilfsbedürftige Mädchen und Jungen. An derzeit 183 SOS-Schulen besuchen insgesamt 101.114 Kinder und Jugendliche den Unterricht. Unsere Schulen sind stets an einzelne SOS-Kinderdörfer angeschlossen. So ermöglichen wir unseren SOS-Kindern eine fundierte Ausbildung. Außerdem stehen unsere Schulen auch Mädchen und Jungen aus der Nachbarschaft der Dörfer offen.

  • SOS-Schüler in Indien
    Bildung ist Zukunft: ein Schüler in der SOS-Schule in Bhopal, Indien
    Grundbildung: Mit Volksschulen von der ersten bis zur neunten Klasse bieten wir Mädchen und Jungen den Zugang zu einer Grundbildung. In den Klassen sitzen maximal 30 bis 40 Schüler. Zum Vergleich: An staatlichen Schulen in Afrika zählen die Klassen oft bis zu 70 Kinder! Wie für alle unsere Mitarbeiter gilt auch für unsere Lehrer: Sie sind gut qualifiziert und in aller Regel Einheimische.
  • Förderung für lernschwache und behinderte Schüler: Viele SOS-Kinder gingen nur sporadisch oder gar nicht zur Schule, bevor sie im Kinderdorf ein Zuhause gefunden haben. Mit Förderunterricht helfen wir ihnen, den Lernrückstand aufzuholen. Sonderpädagogische Programme richten sich außerdem an blinde, taube oder geistig behinderte Schüler, die in armen Ländern meist von jeglicher Bildung ausgeschlossen sind und keinerlei Förderung erhalten.
  • Begabtenförderung in Afrika: Für besonders begabte SOS-Jugendliche  aus verschiedenen afrikanischen Ländern haben die SOS-Kinderdörfer in Tema, Ghana, ein Internationales College eingerichtet. Der internationale Schulabschluss berechtigt die Absolventen, ein Studium an nahezu jeder Universität aufzunehmen.

Wofür unsere Schulen stehen

  • Unser Bildungskonzept: Wir befähigen unsere Schüler, ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten zu erkennen und zu entfalten. Der Unterricht an den SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen basiert auf einem ganzheitlichen Bildungskonzept. Dabei berücksichtigen wir kulturelle Besonderheiten, wie z.B. an den SOS-Schulen für tibetische Kinder der Exilgemeinden in Indien oder Nepal. Selbstverständlich orientieren wir uns auch an den jeweiligen nationalen Lehrplänen.
  • Wir setzen Maßstäbe: Unsere Hermann-Gmeiner-Schulen genießen einen ausgezeichneten Ruf und gelten in vielen Ländern als Vorzeigeprojekte. Alle unsere Schulen sind staatlich anerkannt.
  • Wir bereiten unsere Schüler auf den Beruf vor: Viele SOS-Schulen bieten zusätzlich praxisorientierte und berufsbildende Lehrgänge in Metall- und Holzverarbeitung, Elektroinstallation oder Teppichknüpfen. So können wir die Berufsaussichten der Jugendlichen am heimischen Arbeitsmarkt verbessern.

Bildungschancen für Mädchen

Ein zentrales Anliegen sind uns gleichberechtigte Bildungschancen für Mädchen! Wir achten darauf, dass die Hälfte der Nachbarskinder an unseren Schulen Mädchen sind, was in Afrika und Südasien keineswegs selbstverständlich ist. Mehr...

Werden Sie SOS-Pate für ein Kinderdorf mit SOS-Schule!

Bitte unterstützen Sie unsere Bildungsarbeit: Übernehmen Sie eine Patenschaft für ein SOS-Kinderdorf, zu dem eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule gehört: z.B. für Freetown (Sierra Leone), Dhaka (Bangladesch) oder Oberá (Argentinien). Schenken Sie Zukunft - werden Sie SOS-Pate!

Jetzt Pate werden!

Helfen Sie jetzt als SOS-Dorfpate und unterstützen Sie damit ein ganzes Kinderdorf und seine sozialen Einrichtungen für bedürftige Kinder!

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