Werden Sie SOS-Pate für das SOS-Kinderdorf Sarajewo
Das Dorf im Überblick
Das SOS-Kinderdorf Sarajewo wurde im Februar 1998 eröffnet.
Mehr als 100 Kinder leben hier gemeinsam mit ihren SOS-Kinderdorf-Müttern in 16 Familienhäusern.
Diese SOS-Zusatzeinrichtungen gehören zum Kinderdorf Sarajewo:
Die SOS-Jugendwohneinrichtungen: Dort wohnen die SOS-Teenager, während sie lernen, ein eigenständiges Leben zu führen.
- Das SOS-Sozialzentrum liegt in einem grauen Randbezirk, der seinen Bewohnern nicht viel zu bieten hat. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1999 ist das Zentrum zu einer wichtigen Institution im Viertel geworden. Mehr als 800 Kinder und Jugendliche kommen jeden Monat, um Gemeinschaft zu erleben, über Probleme zu sprechen und Neues zu lernen.
- Im SOS-Sozialzentrum gibt es auch einen Kindergarten. Rund 80 Kinder aus dem Stadtviertel Mojmila besuchen diesen Ort an fünf Vormittagen die Woche. Neben vielen Spielmöglichkeiten bietet der Kindergarten auch eine Vorbereitung auf den Schulbesuch. Hier lernen die Kinder einfache Rechenschritte und schreiben ihre ersten Buchstaben.
Ein Blick ins Dorf und seine Nachbarschaft
Das SOS-Kinderdorf Sarajewo liegt im Vorort Mojmila. Es steht auf einer großen Grünfläche, die nahezu der einzige grüne Fleck dieser Gegend ist. Obwohl Mojmila zu den neu erbauten Stadtteilen Sarajewos gehört, ist die Region ein grauer Randbezirk. Das Kinderdorf liegt etwas erhöht und ist umgeben von Hochhäusern und dem Berg Igman, wo im Jahr 1984 Teile der Olympischen Winterspiele ausgetragen wurden. Während des Krieges war der Berg umkämpft.
Das Kinderdorf versteht sich selbst auch als wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung. Dort wachsen muslimische und serbische Kinder gemeinsam auf, Mädchen und Jungen kroatischer Herkunft werden zusammen mit Roma-Kindern groß. Sie alle bilden eine friedliche Gemeinschaft. Das ist auch auf dem Spiel- und Sportplatz des SOS-Kinderdorfes Sarajewo zu spüren. Der Platz ist für alle da. Dort spielen SOS-Kinder gemeinsam mit Kindern aus der Nachbarschaft, ohne vorher nach Herkunft oder Religionszugehörigkeit zu fragen.