SOS-Kinderdorf-Aktivitäten im Land
Im September 1975 besuchte der spätere Präsident des israelischen SOS-Kinderdorf-Vereins, Dr. Moshe Kurtz, während eines Österreichaufenthaltes die SOS-Kinderdörfer Imst und Hinterbrühl. Die Idee entstand, auch in Israel ein SOS-Kinderdorf zu errichten und somit vielen verwaisten und verlassenen Kindern ein neues Zuhause zu geben. 1977 wurde der israelische SOS-Kinderdorf Verein als Rechtsträger für die SOS-Kinderdorf-Arbeit vor Ort gegründet. Noch im selben Jahr wurde am südlichen Rand der Stadt Arad ein geeignetes Grundstück für das erste SOS-Kinderdorf gefunden, welches Hermann Gmeiner persönlich besichtigte. Die ersten Familien zogen im Jahr 1981 in das SOS-Kinderdorf Arad ein. 1988 folgte die Errichtung einer SOS-Jugendeinrichtung, um den Jugendlichen, die dem SOS-Kinderdorf schon entwachsen waren, die Möglichkeit zu bieten, sich auf ein Leben in Selbständigkeit vorzubereiten und bei ihrer Arbeitssuche unterstützt zu werden.
Ein zweites SOS-Kinderdorf wurde in Migdal Haemek, in der Nähe von Nazareth im Norden Israels, erbaut. Es stand in besonderem öffentlichem Interesse, erfolgten doch die Grundsteinlegung 1995 und auch die Eröffnung 1997 unter der Schirmherrschaft des israelischen Staatspräsidenten Weizmann und dessen Gattin.
Zurzeit gibt es in Israel zwei SOS-Kinderdörfer, eine SOS-Jugendeinrichtung und zwei SOS- Sozialzentren.
Website von SOS-Kinderdorf Israel (verfügbar auf Englisch und Hebräisch)