Bildung für junge Menschen

Studenten aus Kinderdörfern treffen SOS-Ehrenpräsident Helmut Kutin in Berlin

02.07.2015 - Das Thema Flüchtlinge beschäftigt derzeit ganz Europa. Muss Europa sich abschotten? Soll man Flüchtlinge eingliedern? Doch die grundlegende Frage ist: Wie kann man den Menschen in armen Ländern sinnvoll helfen? Die weltweiten Bildungsprogramme der SOS-Kinderdörfer bieten jungen Menschen eine Perspektive.

Vier Studenten in Berlin: Aufgewachsen sind sie in SOS-Kinderdörfern in Burundi, Nepal, Äthiopien und Jordanien.

Ein Beispiel ist das Hermann-Gmeiner-International-College in Ghana, das Helmut Kutin, damals Präsident von SOS-Kinderdorf International, im Jahr 1990 ins Leben gerufen hat. „Gebt den Kindern eine Zukunft durch Schulbildung“, sagte er damals. Dieser Satz ist heute aktueller denn je.

Das Hermann-Gmeiner-International-College in Ghana ermöglicht besonders talentierten Jugendlichen eine akademische Ausbildung. Viele Absolventen erhalten durch Stipendien die Chance, auch an Universitäten in Amerika und Europa zu studieren. Ohne die Bildungsprogramme der SOS-Kinderdörfer wäre die Zukunft der Jugendlichen mehr als ungewiss gewesen.

Ohne SOS hätten viele Jugendliche eine ungewisse Zukunft

SOS-Ehrenamtspräsident Helmut Kutin freut sich sehr, diese Woche in Berlin vier junge Menschen kennenzulernen, die durch das SOS-Bildungsprogramm jetzt in Europa studieren. Unter ihnen ist auch Kevin. Er wuchs unter schwersten Bedingungen in Burundi auf, ehe er ins SOS-Kinderdorf Muyinga im Norden Burundis kam. Nun studiert er Bauingenieurwesen in Ungarn.


Gruppenfoto vor der Berliner Mauer mit SOS-Ehrenamtspräsident Helmut Kutin (3.v. r. ) und SOS-Vorstand Dr. Wilfried Vyslozil (links)

Auch Melkamu hatte keinen guten Start ins Leben, bis er bei seiner neuen Familie im äthiopischen SOS-Kinderdorf Harar ein liebevolles Zuhause fand. Derzeit macht er seinen Master für Biotechnologie an der Hochschule Mannheim. Zusammen mit zwei anderen Studenten aus Nepal und Jordanien unternehmen sie mit Helmut Kutin und Dr. Wilfried Vyslozil (Vorstand der SOS-Kinderdörfer weltweit) eine Stadtrundfahrt durch Berlin.

Hintergrund:

Noch immer haben 58 Millionen Kinder weltweit keinen Zugang zu Schulbildung. Kurz vor Ablauf der Frist der Millenniumsziele bleibt noch viel zu tun. Gerade in ländlichen Gebieten lassen sich Ziele wie Armutsreduzierung und Bildung immer noch schwer umsetzen. Neben nachhaltiger Entwicklungshilfe ist es Aufgabe der SOS-Kinderdörfer weltweit, verlassenen und in Not geratenen Kindern ein liebevolles Zuhause zu geben.

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