Erfolgreiche Kunstaktion für die SOS-Kinderdörfer

13.06.2012 - Ein Afro für zwei Euro, bitte!“ hieß es am Dienstagabend in den Räumen der SOS-Kinderdörfer weltweit in Berlin. Während der Performance des senegalesischen Künstlers Mansour Ciss Kanakassy konnte man Euros gegen seine imaginäre afrikanische Währung, den „Afro“, tauschen.

Barbara Schöneberger zahlt mit Afros - Foto: M. Wüstenhagen
Barbara Schöneberger tauscht ihre Euros gegen Afros - Foto: M. Wüstenhagen
Auch Moderatorin Barbara Schöneberger ließ es sich nicht entgehen, der Wechselstube in Charlottenburg einen Besuch abzustatten und einige Ein-Afro-Scheine mit nach Hause zu nehmen. „Ich bin der SOS-Edition schon lange freundschaftlich und persönlich verbunden und finde es toll, dass so eine große Institution wie die SOS-Kinderdörfer nie still steht“, so Schöneberger. Mit unter den Gästen waren auch die Schauspieler Rainer Hunold, Adele Landauer, Laura Osswald und Simone Hanselmann.

Für ein starkes, unabhängiges Afrika

Die SOS-Edition „Afro pour les enfants“ beinhaltet drei unterschiedlich gestaltete 50-Afro-Scheine. Die limitierten Drucke kann man zugunsten des SOS-Kinderdorfes  Dakar erwerben. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.sos-edition.de

Den „Afro“ hat Mansour Ciss Kanakassy innerhalb seines Kunstprojektes „Déberlinisation“ geschaffen – ein utopisches Konzept für ein wirtschaftlich und politisch starkes, unabhängiges Afrika. Der Name spielt auf die Berliner Konferenz in den Jahren 1884/85 an, auf der die Kolonialmächte ihre Einflussbereiche in Afrika absteckten und damit die Grundlage für die Aufteilung Afrikas bildeten.
Durch den Kauf einer kompletten Editionsreihe der SOS-Editionen von 2009 bis 2012 durch Michael Ries, Vorstand des Immobilienunternehmens pantera AG und durch den Tausch des Afros kamen auf der Vernissage insgesamt 12.500 Euro für das SOS-Kinderdorf Dakar im Senegal zusammen.