Mädchen mit Junge auf Spielplatz

Hilfe für Äquatorialguinea

Warum die SOS-Kinderdörfer in Äquatorialguinea helfen

Warum die SOS-Kinderdörfer in Äquatorialguinea helfen

Äquatorialguinea ist ein reiches Land, was das Erdölvorkommen betrifft. Doch die Erlöse aus den weltweiten Exporten kommen beim Großteil der Bevölkerung nicht an. Dort herrscht bittere Armut. Der Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung, bei einer nach wie vor steigenden HIV-Infektionsrate, ist verheerend. Junge Menschen leiden am meisten: Viele haben ihre Eltern durch Aids verloren, die Kindersterblichkeit ist weltweit mit am höchsten. Und denen, die überleben, drohen Kinderarbeit, Missbrauch und Prostitution.

Anzahl der Standorte

2

Familien und Bildung für

2.541

Kinder und Erwachsene

Seit

1992

im Land aktiv

Familie für elternlose Kinder

  • SOS-Kinderdörfer: Dort finden 89 elternlose und verlassene Kinder ein liebevolles Zuhause. Die Mädchen und Jungen wachsen in einer Familie zusammen mit Geschwistern auf und werden von einer SOS-Kinderdorf-Mutter betreut.
  • Jugendbetreuung: Wenn Jugendliche aus unseren SOS-Kinderdörfern eine weiterführende Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen, ziehen sie in Jugendwohngruppen um. Dort betreuen und begleiten wir 60 junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

Hilfe für Familien in Not

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen und beraten Familien in Not, um sie vor dem Zerbrechen zu bewahren und gemeinsam Wege aus der Krise zu finden. Unsere Familienhilfe gibt so 1.154 Kindern und Eltern eine Perspektive. Das Hilfsangebot umfasst z.B.:

  • Zugang zu Bildung für Mädchen und Jungen, z.B. durch Unterstützung für Schulgebühren, Schuluniformen und Lernmaterialien oder Förderunterricht.
  • Gesundheitsversorgung
  • Erziehungs- und Familienberatung, psychologische Unterstützung
  • Fortbildung und Berufsberatung

Bildung

  • Frühkindliche Bildung: Unsere Kindertagesstätte steht auch Mädchen und Jungen aus der Nachbarschaft offen. 206 Mädchen und Jungen werden so in einem geschützten Umfeld betreut und in ihrer Entwicklung gefördert.
  • Grund- und Sekundärbildung: Unsere Schulen bieten eine hochwertige Schulbildung. Kinder und Jugendliche aus den SOS-Kinderdörfern und deren Nachbarschaften besuchen dort den Unterricht. Darüber hinaus bieten wir z.B. Alphabetisierungskurse für Eltern an. 1.032 Schulkinder und Erwachsene haben dadurch Zugang zu Bildung.

Gesundheit

  • Medizinische Hilfe: Das Gesundheitszentrum der SOS-Kinderdörfer bietet Kindern, Eltern und schwangeren Frauen eine medizinische Grundversorgung. Unsere Ärzt:innen und Pflegekräfte behandeln jährlich rund 1000 Menschen. Tag für Tag retten wir so Kinderleben.

 

 

 

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