Die Kinder in Indien brauchen Ihre Hilfe!
In Indien wachsen unzählige Kinder in extremer Armut auf. Sie leben in den riesigen Slums der Megastädte oder in bitterarmen ländlichen Regionen. Trotz vieler Fortschritte: Nach wie vor haben Kinder in Indien keine Zukunft, weil sie der Kaste der "Unberührbaren" angehören. Immer noch werden die Rechte von Mädchen mit Füßen getreten. Diese Kinder brauchen Ihre Hilfe!
- Mangelernährung: Jedes dritte Kind in Indien ist untergewichtig – Mädchen leiden besonders oft unter Mangelernährung, weil sie von ihren Eltern häufig weniger zu essen bekommen als ihre Brüder!
- Kindersterblichkeit: Von 100 Babys sterben sechs bis sieben während ihres ersten Lebensjahrs. Die meisten werden Opfer von Infektionskrankheiten wie Masern, Lungenentzündung, Durchfall und Tetanus. Nur jedes zweite Kind wird geimpft.
- Bildungsnotstand: Jedes fünfte Kind geht nicht zur Schule und nur ein Viertel der Mädchen und Jungen machen einen Grundschulabschluss.
- Kinderarbeit: Schätzungsweise 70 Millionen Kinder in Indien müssen Kinderarbeit leisten, etwa 40 Millionen davon sind Mädchen. Sie werden als Haushaltshilfen ausgebeutet, schuften auf Teeplantagen oder verdienen ihren Lebensunterhalt als Müllsammler.
- Aids/HIV: Tabuisierung und mangelnde Aufklärung führen dazu, dass sich Aids in Indien stark ausbreitet. Immer mehr Kinder verlieren ihre Eltern oder erkranken selbst. 5,7 Millionen Menschen in Indien sind HIV-infiziert, rund 130.000 davon sind Kinder.
Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Indien!
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Indien ist ein Schwerpunkt der SOS-Arbeit. Seit 1963 engagieren wir uns dort für Kinder in Not:
Ein neues Zuhause im SOS-Kinderdorf HyderabadIn den 37 indischen SOS-Kinderdörfern haben rund 5200 Kinder und Jugendliche ein Zuhause gefunden - die Mehrheit davon sind Mädchen, da diese häufiger ausgesetzt werden. Sieben dieser SOS-Kinderdörfer sind in Zusammenarbeit mit der Gemeinde der Exil-Tibeter und dem Dalai Lama enstanden, um tibetische Kinder aufzunehmen (s.u.).
- Knapp 5000 Mädchen und Jungen besuchen die 15 indischen SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen.
- An neun SOS-Berufsbildungszentren erlernen über 1200 Jugendliche einen Beruf.
- Acht SOS-Krankenstationen versorgen jährlich mehr als 31.000 Patienten.
- Hilfe für bedürftige Familien bieten SOS-Sozialzentren und SOS-Familienstärkungsprogramme. Derzeit erhalten Familien mit insgesamt 7000 Kindern Unterstützung durch Lebensmittel, medizinische Versorgung und Schulmaterialien. Die Eltern, ein Großteil davon alleinstehende Frauen, werden durch Fortbildungskurse und Berufsberatung unterstützt. Das Ziel ist stets Hilfe zur Selbsthilfe.
- Nothilfe: Nach der verheerende Tsunami-Flutwelle im Dezember 2004 leisteten SOS-Mitarbeiter Sofort- und Wiederaufbaufhilfe im Kastastrophengebiet. In Pondicherry haben wir ein SOS-Kinderdorf für Tsunami-Waisen errichtet. Das Kinderdorf Nagapattinam steht kurz vor der Fertigstellung.
 Dalai Lama |
SOS-Kinderdörfer für tibetische Kinder
Seit den 1960er Jahren besteht eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Tibetischen Gemeinde im Exil und den SOS-Kinderdörfern. Bald nach der Flucht der Tibeter aus ihrer Heimat gründete der Dalai Lama im Mai 1960 die "Tibetan Children's Villages" und 1962 entstand die "Tibetan Homes Foundation". Beide Betreuungsorganisationen setzten die SOS-Kinderdorf-Idee für tibetische Kinder in die Tat um. 1971 entwickelte sich aus einem notdürftig geschaffenen Kinderheim das erste tibetische SOS-Kinderdorf in Dharamsala, einer Stadt im Norden Indiens, wo sich eine große Zahl von Flüchtlingen angesiedelt hatte. Heute gibt es allein in Indien sieben SOS-Kinderdörfer, in denen tibetische Kinder ein Zuhause gefunden haben.
Weitere SOS-Projekte für tibetische Kinder gibt es in
Nepal und in der autonomen Region
Tibet in Lhasa.
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