Kinder mit Regenschirmen in Vietnam

Hilfe für Vietnam

Warum die SOS-Kinderdörfer in Vietnam helfen

Warum die SOS-Kinderdörfer in Vietnam helfen

Die Wirtschaft Vietnams floriert und der Lebensstandard ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Gleichwohl ist der Wohlstand im Land weiter ungleich verteilt, vor allem das zentrale Hochland sowie ethnische Minderheiten sind benachteiligt. Immer noch arbeiten Kinder in Steinbrüchen und in der Sexindustrie oder sie werden Opfer von Kinderhandel. Im vietnamesischen Bildungssystem ist vor allem der Leistungsdruck problematisch. Regelmäßig kommt es zu Schülerselbstmorden.

Anzahl der Standorte

17

Familien und Bildung für

22.363

Kinder und Erwachsene

Seit

1967

im Land aktiv

Familie für elternlose Kinder

  • SOS-Kinderdörfer: Dort finden 1.986 elternlose und verlassene Kinder ein liebevolles Zuhause. Die Mädchen und Jungen wachsen in einer Familie zusammen mit Geschwistern auf und werden von einer SOS-Kinderdorf-Mutter betreut.
  • Jugendbetreuung: Wenn Jugendliche aus unseren SOS-Kinderdörfern eine weiterführende Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen, ziehen sie in Jugendwohngruppen um. Dort betreuen und begleiten wir 1.092 junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

Hilfe für Familien in Not

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen und beraten Familien in Not, um sie vor dem Zerbrechen zu bewahren und gemeinsam Wege aus der Krise zu finden. Unsere Familienhilfe gibt so 4.461 Kindern und Eltern eine Perspektive. Das Hilfsangebot umfasst z.B.:

  • Zugang zu Bildung für Mädchen und Jungen, z.B. durch Unterstützung für Schulgeld, Schuluniformen und Lernmaterialien oder Förderunterricht.
  • Gesundheitsversorgung
  • Erziehungs- und Familienberatung, psychologische Unterstützung
  • Fortbildung und Berufsberatung

Bildung

  • Frühkindliche Bildung: Zu vielen unserer SOS-Kinderdörfern gehört eine Kindertagesstätte, die auch Mädchen und Jungen aus der Nachbarschaft offensteht. 2.381 Mädchen und Jungen werden so in einem geschützten Umfeld betreut und in ihrer Entwicklung gefördert.
  • Grund- und Sekundärbildung: Unsere Schulen bieten eine hochwertige Schulbildung. Kinder und Jugendliche aus den SOS-Kinderdörfern und deren Nachbarschaften besuchen dort den Unterricht. Darüber hinaus bieten wir z.B. Alphabetisierungskurse für Eltern. 12.029 Schulkinder und Erwachsene haben dadurch Zugang zu Bildung.

  • Berufsausbildung: Mit unseren Ausbildungsinitiativen und Fortbildungsangeboten fördern wir gezielt 396 sozial benachteiligte junge Menschen und Eltern.

 

 

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