Ebola-Ausbruch in Guinea

SOS-Kinderdörfer treffen Vorsichtsmaßnahmen

26.03.2014 - Ein Ebola-Ausbruch hat im westafrikanischen Guinea bereits Dutzende Todesopfer gefordert. Die SOS-Kinderdörfer im Land sind alarmiert.
Karte: SOS-Kinderdörfer in Guinea
Angst vor Ausbreitung: Die ersten Ebola-Erkrankungen traten in den südlichen Waldgebieten Guineas in der Grenzregion auf.

Die ersten Erkrankungen traten vor sechs Wochen in den südlichen Waldgebieten des Landes auf. Experten hätten jetzt bestätigt, so die Behörden, dass es sich um einen Ausbruch des hochansteckenden Ebola-Virus handelt. Bis heute gibt es keine Impfung oder Therapie gegen den Tod bringenden Erreger.

"Die Situation ist besorgniserregend“, sagt Oumou Diané, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Guinea. "Unserer SOS-Kinderdörfer und Programme sind nicht betroffen und wir haben auch nicht von Ebola-Fällen in den Nachbarschaften gehört. Dennoch haben wir Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, Dorfleiter und Krankenpflegepersonal klären Kinder und Mitarbeiter über die Krankheit auf. Lasst uns beten, dass die Epidemie schnell eingedämmt und der Erreger ausgerottet wird." Derzeit gibt es in Guinea drei SOS-Kinderdörfer, drei SOS-Jugendeinrichtungen, drei SOS-Kindergärten, sechs SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen und vier SOS-Sozialzentren.

Erste Ebola-Fälle im Nachbarland Liberia

Unterdessen wurden erste Ebola-Fälle auch aus dem benachbarten Liberia gemeldet. Betroffen ist die Grenzregion zu Guinea.