Drei Mädchen lesen gemeinsam

Hilfe für Côte d'Ivoire

Warum die SOS-Kinderdörfer in Côte d'Ivoire helfen

Warum die SOS-Kinderdörfer in Côte d'Ivoire helfen

Die ehemalige französische Kolonie war aufgrund ihrer florierenden Kakao-Exporte einst das reichste Land Afrikas. Geblieben ist davon leider nichts: Armut, soziales Ungleichgewicht und hohe Arbeitslosigkeit trafen den Staat mit voller Wucht. Zudem haben bewaffnete Aufstände Anfang des Jahrtausends und politische Krisen nach den Wahlen 2010 Hunderttausende in die Massenmigration getrieben. Wieder einmal leiden darunter besonders die Schwächsten in der Gesellschaft: Kinder und Jugendliche, von denen viele ohne Schutz und Bildung aufwachsen und tagtäglich Widrigkeiten ausgesetzt sind, wie Kinderarbeit, Gewalt und Missbrauch.

Anzahl der Standorte

3

Familien und Bildung für

4.328

Kinder und Erwachsene

Seit

1971

im Land aktiv

Familie für elternlose Kinder

  • SOS-Kinderdörfer: Dort finden 305 elternlose und verlassene Kinder ein liebevolles Zuhause. Die Mädchen und Jungen wachsen in einer Familie zusammen mit Geschwistern auf und werden von einer SOS-Kinderdorf-Mutter betreut.
  • Jugendbetreuung: Wenn Jugendliche aus unseren SOS-Kinderdörfern eine weiterführende Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen, ziehen sie in Jugendwohngruppen um. Dort betreuen und begleiten wir 75 junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.
  • Wohngruppen: 37 Kinder und Jugendliche, die vorübergehend Unterstützung benötigen, betreuen wir familiennah in kleinen Wohngruppen. In der Regel liegt hier der Schwerpunkt auf der Reintegration der Kinder in ihre Herkunftsfamilie.
  • Pflegefamilien: Die SOS-Kinderdörfer unterstützen und beraten 0 Pflegefamilien mit insgesamt 2 Pflegekindern.

Hilfe für Familien in Not

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen und beraten Familien in Not, um sie vor dem Zerbrechen zu bewahren und gemeinsam Wege aus der Krise zu finden. Unsere Familienhilfe gibt so 2.837 Kindern und Eltern eine Perspektive. Das Hilfsangebot umfasst z.B.:

  • Zugang zu Bildung für Mädchen und Jungen, z.B. durch Unterstützung für Schulgebühren, Schuluniformen und Lernmaterialien oder Förderunterricht.
  • Gesundheitsversorgung
  • Erziehungs- und Familienberatung, psychologische Unterstützung
  • Fortbildung und Berufsberatung

Bildung

  • Frühkindliche Bildung: Die Kindertagesstätten unserer SOS-Kinderdörfer stehen auch Mädchen und Jungen aus der Nachbarschaft offen. 318 Mädchen und Jungen werden so in einem geschützten Umfeld betreut und in ihrer Entwicklung gefördert.
  • Grund- und Sekundärbildung: Unsere Schulen bieten eine hochwertige Schulbildung. Kinder und Jugendliche aus den SOS-Kinderdörfern und deren Nachbarschaften besuchen dort den Unterricht. Darüber hinaus bieten wir z.B. Alphabetisierungskurse für Eltern an. 753 Schulkinder und Erwachsene haben dadurch Zugang zu Bildung.

Gesundheit

  • Medizinische Hilfe: Das Gesundheitszentrum der SOS-Kinderdörfer bietet Kindern, Eltern und schwangeren Frauen eine medizinische Grundversorgung. Mit insgesamt 0 Behandlungen im vergangenen Jahr leisteten unsere Ärzt:innen und Pflegekräfte oftmals lebensrettende Hilfe.
  • Gesundheitsförderung und Prävention: Durch Beratungs- und Unterstützungsangebote erreichen wir 200 Menschen. Unsere Mitarbeiter:innen informieren Kinder und Familien über Gesundheitsthemen und Hygiene und beraten bei der Familienplanung.

 

 

 

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