Pressemappe & Kurzinfo
Die SOS-Kinderdörfer: Kurz erklärt
Wo alles begann
Das erste SOS‑Kinderdorf entstand 1949 in Imst (Österreich) für Kinder, die im Krieg ihre Eltern verloren hatten. Damals war das Modell radikal: statt großer Heime setzten Gründer:innen auf familiäre Betreuung, Geborgenheit und individuelle Fürsorge. Die Idee verbreitete sich schnell — nach zehn Jahren gab es bereits 20 Kinderdörfer. Heute sind es weltweit über 500 SOS‑Kinderdörfer.
Was wir tun
Wir begleiten Kinder und junge Menschen von Anfang an – mit Schutz, Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Teilhabe. Wir stärken Familien und unterstützen junge Menschen auf dem Weg zur beruflichen Integration. Und unsere Hilfe wirkt darüber hinaus: Sie schafft Strukturen, die sozialen Wandel und Nachhaltigkeit ermöglichen.
Familien stärken – damit Kinder bleiben können
Unsere Programme der Familienhilfe und Sozialzentren unterstützen Familien in Risikosituationen vor Ort. Mit Beratungen, Mikrokrediten, Erwachsenenbildung und Kinderbetreuung helfen wir, das Auseinanderbrechen von Familien zu verhindern. Dadurch erreichen wir Menschen. Familien zu stärken ist Kern unserer Arbeit – denn stabile Familien bedeuten mehr Schutz für Kinder.
Wenn es keine lebenden Familienmitglieder mehr gibt, oder die Verwandten nicht in der Lage sind, sich um Kinder zu kümmern, nehmen wir sie in ein SOS-Kinderdorf auf oder vermitteln Pflegefamilien.
SOS-Kinderdörfer – Pflegeeltern auf Dauer
In unseren Kinderdörfern finden Kinder, die keine Familie mehr haben, ein dauerhaftes, sicheres Zuhause. In der Gemeinschaft lernen Kinder, Vertrauen zu fassen und Perspektiven zu entwickeln. Die Begleitung reicht bis zum Einstieg ins Berufsleben – und bei Bedarf darüber hinaus. Zurzeit leben rund 70.300 Kinder und Jugendliche in unseren Kinderdörfern und Betreuungsprogrammen.
Zusätzlich betreiben und supporten wir Kindergärten, Schulen und Berufsbildungszentren, die auch Kinder und Jugendliche aus den Nachbargemeinden besuchen. So erhalten aktuell fast 1,3 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine fundierte Ausbildung.
Gesundheit und Krisenhilfe
In medizinischen Zentren bieten wir dort, wo es sonst keine Versorgung gibt, Grundversorgung, Aufklärung, Prophylaxe und Impfaktionen – und wo nötig auch spezialisierte Behandlung. In Krisensituationen (z. B. Konflikte, Hungerkatastrophen oder Naturkatastrophen) leisten wir aus unseren bestehenden Strukturen vor Ort schnell Nothilfe. Häufig entstehen aus Nothilfe langfristige Programme, die nachhaltig wirken.
Unsere Reichweite
Insgesamt unterstützen die SOS-Kinderdörfer jährlich über 7 Millionen Kinder und ihre Familien – lokal verankert, global vernetzt.
Weitere Informationen:
Die SOS-Kinderdörfer auf einen Blick
Spendenkonto
SOS-Kinderdörfer weltweit
IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00
BIC: GENO DE M1 GLS
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