Schwangere Frauen und Mütter immer schlechter versorgt
Zum Internationalen Frauentag am 8. März fordern die SOS-Kinderdörfer, die Widerstandsfähigkeit von Gesundheitsdiensten zu stärken.
München – Mehr als 700 Frauen täglich starben 2023 während der Schwangerschaft. Rund 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in Ländern mit niedrigem und unterem mittleren Einkommen. Der Großteil dieser Sterbefälle sowie der Tod vieler Neugeborener wäre mit einer kontinuierlichen medizinischen Betreuung vermeidbar, doch in Ländern des globalen Südens sind viele Schwangere medizinisch unterversorgt. Darauf weisen die SOS-Kinderdörfer anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hin. "Ausschlaggebend für die unzureichende Betreuung der Frauen sind Armut, patriarchale Gesellschaftsstrukturen und die Instabilität vieler Gesundheitssysteme. Wir müssen die Widerstandsfähigkeit von Gesundheitsdiensten stärken, damit die Mutter-Kind-Gesundheit jederzeit gewährleistet ist", sagt Boris Breyer, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit.