Unterfinanziert und lebensgefährlich: Bedingungen für die humanitäre Hilfe waren noch nie so schlecht
SOS-Kinderdörfer zum Welttag der Humanitären Hilfe am 19. August
Gaza / N’Djamena / Kyiv – Die Finanzierung der internationalen humanitären Hilfe ist in den letzten zwei Jahren um fast 30 Prozent zurückgegangen. Demzufolge müssen Millionen Menschen in Krisengebieten ohne Unterstützung auskommen, wobei laut UN-Schätzungen 239 Millionen Menschen Nothilfe benötigen. Darauf weisen die SOS-Kinderdörfer anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe am 19. August hin. Aufgrund massiver Einsparungen von Geberländern wie den USA befindet sich die globale Finanzierung auf dem niedrigsten Stand seit 2016. Das hat unter anderem die Schließung hunderter Gesundheitszentren, Kürzungen von Lebensmittelrationen und die Einstellung von Ernährungsprogrammen und Wasserlieferungen zur Konsequenz. Zudem hat sich die Sicherheitslage für humanitäre Helfer und Helferinnen extrem verschlechtert. Die Zahlen der getöteten, verletzten und entführten Einsatzkräfte waren noch nie so hoch wie 2024 und 2025. Die gefährlichsten Arbeitsbedingungen haben humanitäre Helfende in Gaza.