Westjordanland: Gefährliche Schulwege, Angriffe auf Schulen
SOS-Kinderdörfer fordern sicheren und ununterbrochenen Zugang zu Bildung
Bethlehem - Zunehmende Gewalt und Bewegungseinschränkungen verhindern den Zugang zu Bildung, von Kindern und jungen Menschen im Westjordanland. Das geben die SOS-Kinderdörfer weltweit bekannt. Allein seit Beginn des neuen Schuljahres am 6. September 2026 kam es zu Angriffen und Blockaden an 140 Schulen – mit Auswirkungen auf etwa 24.500 Schülern und Schülerinnen. Vielerorts bedeutet schon der Schulweg ein hohes Risiko, und zahlreiche Checkpoints machen es für Schüler und Schülerinnen immer schwieriger, Bildungseinrichtungen überhaupt zu erreichen. Laut den Vereinten Nationen gab es bereits Anfang des Jahres über 900 dieser Kontrollpunkte. Im gesamten Westjordanland haben staatliche Schulen seit langer Zeit nur noch an drei Tagen pro Woche geöffnet.