17. Juli 2019 | NEWS

Skatepark im syrischen Damaskus eröffnet

Projekt von SOS-Kinderdörfer und skate-aid

Der in Kooperation von skate-aid und den SOS-Kinderdörfern entstandene Skatepark in Qodsaya bei Damaskus wurde offiziell eröffnet.

Die Hilfsorganisationen skate-aid und die SOS-Kinderdörfer weltweit setzen die pädagogische Kraft des Skateboardens in weltweiten Skatepark-Projekten ein, um Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und sie stark zu machen. Nach erfolgreichen gemeinsamen Projekten in Kigali (Ruanda) und Bethlehem (Palästina) wurde mit dem ersten Skatepark in Syrien ein weiteres Leuchtturmprojekt eröffnet.
 

"Unsere Ansätze, traumatisierten Kindern und Jugendlichen Unterstützung und Sicherheit zu geben, ergänzen sich hier gut": SOS-Vorstandsvorsitzender Dr. Wilfried Vyslozil  auf der Eröffnungsfeier in Damaskus. Foto: M. Giersch

"Insbesondere im vom Bürgerkrieg geplagten Syrien kann das Skateboarden jungen Menschen helfen, wieder Lebensmut, Selbstbewusstsein und eine Perspektive zu entwickeln und die traumatischen Erfahrungen von Gewalt und Flucht zu überwinden", erläutert skate-aid Gründer Titus Dittmann Sinn und Absicht hinter dem Projekt. Beide Organisationen haben es zwei Jahre lang geplant und ab dem Frühjahr 2019 baulich realisiert. "Unsere Ansätze, traumatisierten Kindern und Jugendlichen Unterstützung und Sicherheit zu geben, ergänzen sich hier gut", sagt Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit. "Das gemeinsame Projekt wird hoffentlich in Syrien viele Nachahmer finden."

Der neue Skatepark in Qodsaya am Rande von Damaskus, in dessen Nähe auch eines der SOS-Kinderdörfer Syriens steht, ist ein offener Ort der Integration und Begegnung, der alle Bevölkerungsgruppen zusammenbringen soll und so hoffentlich ein Stück Friedensarbeit in dem Land leistet.
 

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