Nepal nach der Sturzflut:
SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe für knapp 6.000 Menschen
München/Kathmandu - Eineinhalb Wochen nach der verheerenden Sturzflut in Nepal verstärken die SOS-Kinderdörfer ihre Nothilfe für Kinder und Familien. In den besonders betroffenen Distrikten Rasuwa, Nuwakot und Dhading weiten die SOS-Kinderdörfer ihre Hilfe aus und erreichen damit knapp 6.000 Menschen. Durch die Sturzflut sind nach derzeitigem Stand mehr als 1.200 Menschen ums Leben gekommen, Tausende werden noch vermisst. Rund 1,6 Millionen Menschen sind von der Katastrophe betroffen.
Im Mittelpunkt der Nothilfe stehen der Schutz von Kindern, die von ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen getrennt wurden, psychosoziale Hilfe sowie die Versorgung von Familien mit Lebensmitteln, Notunterkünften, sauberem Wasser und weiteren lebenswichtigen Gütern. Für die Nothilfe stehen aktuell Mittel von einer Million Euro zur Verfügung.
„Für viele Kinder ist mit der Flut von einem Moment auf den anderen alles weggebrochen: ihr Zuhause, ihre Schule, in manchen Fällen auch ihre Familie. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass sie sicher sind und versorgt werden. Gleichzeitig geht es darum, ihnen so schnell wie möglich wieder etwas Alltag zu geben. Einen Ort, an dem sie lernen, spielen und einfach Kind sein können“, sagt Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorständin der SOS-Kinderdörfer weltweit.
Umfassende Hilfe im Katastrophengebiet
Der Hilfsbedarf in der betroffenen Region ist enorm. Aktuell weiten die SOS-Kinderdörfer die Nothilfemaßnahmen für rund 6.000 Menschen aus:
- Betreuung unbegleiteter Kinder sowie die schnelle Zusammenführung mit ihren Familien
- Versorgung mit lebenswichtigen Nothilfegütern wie Nahrung, Trinkwasser und Hygieneartikeln
- Psychosoziale Unterstützung, damit Kinder und Familien nach den traumatischen Erlebnissen wieder Halt finden
- Bereitstellung von sicheren Notunterkünften
- Betreuung und Bildungsangebote in Kinderschutzzentren im Katastrophengebiet
Mit Ihrer Unterstützung helfen wir betroffenen Kindern und Familien!
