Mama Omondi schenkt Michael Geborgenheit!

Michael wurde nach seiner Geburt verlassen - im SOS-Kinderdorf Nairobi hat er eine neue Familie gefunden

Michael wurde nach der Geburt ausgesetzt - im SOS-Kinderdorf Nairobi hat er eine neue Familie gefunden.

 


Sie ist für ihren Kleinsten da: SOS-Mutter mit Baby.
In einer Gasse liegt ein schreiendes Bündel. Ein Neugeborenes - doch wo ist die Mutter? Sie ist verschwunden. Irgendwann bringt jemand das weinende Baby zur nächsten Polizeiwache. Michael, diesen Namen wird der Junge später bekommen, wurde ausgesetzt - wie so viele Kinder in Kenias Hauptstadt Nairobi.

Von der Polizeiwache kommt das Baby in ein staatliches Kinderheim. Doch auch dort meldet sich niemand, der nach Michael suchen würde. Es gibt keinen Hinweis, mit dem sich die Mutter oder Angehörige ermitteln ließen. Vielleicht ist die Mutter ein jugendliches Straßenkind, das sich außer Stande sah, für das Baby zu sorgen. Vielleicht wurde die Mutter Opfer einer Vergewaltigung und wollte das Kind deswegen nicht haben. Oder die Mutter starb bei der Geburt und die Angehörigen wollten den Säugling nicht bei sich aufnehmen. Es gibt viele Gründe, warum Kinder ausgesetzt werden - stets steht ein bitteres Schicksal dahinter. Und stets bleibt ein hilfsloses Kind zurück.

Mutterliebe für ein ausgesetztes Baby

Michael hatte Glück. Als er acht Monate alt war, kam er von dem überfüllten Kinderheim ins SOS-Kinderdorf Nairobi. Dort fand er in der SOS-Familie von Mama Omondi ein neues Zuhause. Sie päppelte das magere Baby auf und schenkte ihm die Liebe und Geborgenheit, die Michael aufblühen ließen.


Mama Omondi und alle SOS-Kinder der Familie kümmern sich um Michael.

Michael beginnt zu lächeln

In einem Tuch trug Mama Omondi Michael immer bei sich, so dass er sich an ihre Nähe gewöhnen konnte. Allmählich begann der Junge zu lächeln, wenn Mama Omondi ihn auf den Arm nahm und herzte. Auch seine sieben SOS-Geschwister kümmerten sich rührend um ihr neues Brüderchen, rissen sich darum, ihn zu füttern. Stolz zeigten sie Michael den anderen SOS-Kindern, die häufig zu Besuch kamen, um das Baby zu sehen.

Aus Michael ist ein pausbäckiges, fröhliches Kind geworden. "Der Kleine hält einen ganz schön auf Trab", sagt Mama Omondi. "Mein ganzer Tag dreht sich um ihn. Aber irgendwie geht mir alles viel leichter von der Hand. Ein Baby zu haben, hält jung! Es bereitet mir viel Freude, für Michael da zu sein."

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