Erdbeben in Venezuela
Kinder und Familien benötigen dringend Unterstützung – Ihre Hilfe zählt jetzt!
Am 24. Juni wurde Venezuela von zwei verheerenden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschüttert. Die Lage vor Ort ist dramatisch. Besonders betroffen ist der Norden Venezuelas. Dort, zwischen dem Epizentrum und Caracas, liegt eines unserer SOS-Kinderdörfer.
Während in der Hauptstadt Caracas zahlreiche Gebäude einstürzten, wächst die Zahl der Todesopfer stetig. Bereits jetzt (Stand 25.06.2026) beklagt die Regierung Hunderte Tote und Tausende Verletzte. Die US-Geologiebehörde warnt jedoch, dass Zehntausende Todesopfer zu erwarten seien. Die Region La Guaira, angrenzend an Caracas, wurde zum Katastrophengebiet erklärt.
Besonders Kinder sind schwer betroffen
Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind in diesen schweren Stunden bei den Betroffenen, den Familien und Kindern. Unzählige Kinder haben ihr Zuhause verloren, können nicht mehr in die Schule gehen. Einige von ihnen sind schwer verletzt, traumatisiert und haben Angehörige verloren.
SOS-Kinderdörfer vor Ort: Erste Rückmeldungen
Laut ersten Rückmeldungen aus den SOS-Kinderdörfern in Venezuela geht es den von uns betreuten Kindern und Mitarbeitenden den Umständen entsprechend gut. Das genaue Ausmaß der Schäden in unseren Einrichtungen ist jedoch noch nicht absehbar. Auch liegen uns noch keine Informationen zu den von uns betreuten Familien in den Gemeinden vor. Wir verfolgen die Entwicklungen mit großer Sorge und bleiben im engen Austausch mit unseren Kolleg:innen vor Ort. In ganz Venezuela erreichen wir rund 2.000 Menschen.
Jetzt helfen: Soforthilfe für Kinder und Familien
Jede Spende hilft uns, Kindern und Familien in dieser Katastrophe beizustehen. Unterstützen Sie unsere Soforthilfe. Gemeinsam können wir den betroffenen Kindern und Familien neue Hoffnung geben!
Zu den dringlichsten Hilfsmaßnahmen gehören:
- Notunterkünfte und Hilfsgüter des täglichen Bedarfs
- Sauberes Trinkwasser sowie Hygiene- und Sanitärversorgung
- Lebensmittel
- Medizinische Versorgung
- Schutz und Betreuung von Kindern, insbesondere wenn sie im Chaos von ihren Familien getrennt wurden
- Psychosoziale Unterstützung für Kinder und ihre Bezugspersonen
- Übergangslösungen, damit Kinder möglichst schnell wieder lernen und zur Schule gehen können
