HIV-erkrankten Kindern droht immer schlechtere Versorgung
SOS-Kinderdörfer zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember
München – Die bestehenden Versorgungslücken bei der HIV-Prävention und -Behandlung von Kindern werden massiv zunehmen, wenn die diesjährigen Kürzungen von Entwicklungsgeldern unkompensiert bleiben. Bis 2029 könnten sich insgesamt sechs Millionen Menschen zusätzlich mit HIV infizieren, rund vier Millionen mehr Menschen könnten im Kontext mit Aids sterben. Darauf weisen die SOS-Kinderdörfer zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hin. "Es bahnt sich eine Finanzierungskrise von historischem Ausmaß an, jahrzehntelange Fortschritte sind gefährdet wie nie. Dabei wäre es uns aufgrund unseres Wissens und unserer Mittel möglich, Aids langfristig zu besiegen, und somit Millionen Kindern und ihren Familien Leid zu ersparen. Wir müssen jetzt im internationalen Verbund die Weiterfinanzierung von HIV-Programmen sicherstellen", sagt Boris Breyer, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit.