SOS-Kinderdörfer und doxx kooperieren seit 9 Jahren

Im Mai zeigen die SOS-Kinderdörfer und doxx (vormals PLANET) eine Reihe von Sonderprogrammierungen, um auf das Leid von Kindern weltweit aufmerksam zu machen. Eine Kooperation, die bereits das neunte Jubiläum feiert.

Schon seit 9 Jahren kooperiert der Dokumentationssender doxx (vormals PLANET) mit der Kinderschutzorganisation SOS-Kinderdörfer. Auf das Wohl von benachteiligten Kindern aufmerksam zu machen, das liegt den Machern von doxx besonders am Herzen. Diesmal treten die Partner wieder eine gemeinsame Reise in die Kinderdörfer weltweit an und präsentieren eine Reihe von bewegenden Schicksalen, aber auch hoffnungsvollen Begegnungen. 

Alexander Trauttmansdorff, Geschäftsführung HIGH VIEW, zur Kooperation: "Wir freuen uns, dass wir die SOS-Kinderdörfer schon so lange als Partner unterstützen können. Wir bringen unsere Zuschauer an die Schauplätze, an denen die SOS Kinderdörfer aktiv sind und wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass man sehr viel mit letztlich sehr wenig bewegen kann."

"In einer der größten Krisen der jüngeren Geschichte, brauchen Kinder mehr denn je ein liebevolles und verlässliches Zuhause und die Stärkung ihres Selbstvertrauens. In vielen gerade armen Ländern drohen fragile Familien auseinanderzubrechen und können ihren Alltag kaum mehr ohne Unterstützung meistern. Jetzt ist es an der Zeit über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Gerade in Tagen wie diesen, wo Unsicherheit an der Tagesordnung ist, braucht es Solidarität und Mut. Es geht darum, Zeichen zu setzen[SF1] . Die Dokumentationen auf doxx helfen uns sehr dabei, anschaulich Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu erzeugen", sagt Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit in München.

Im Rahmen der Kooperation werden im Mai drei Dokumentationen und fünf Kurzfilme bei doxx im Pay-TV gezeigt.

Die Programme im Überblick

Die Dokumentationen

Fluch und Segen: Peru, das Meer und El Niño

Am Samstag, den 15. Mai 2021, ab 20.15 Uhr // TV Premiere

 

Peru, große Nation an der Westküste Südamerikas. In der Hauptstadt Lima gibt es ein Restaurant nach dem anderen. Vor allem Restaurants mit dem Nationalgericht Ceviche. Aber die ganze Wahrheit sieht man nicht. Es ist eine Strömung im Pazifik, el Nino. Diese Strömung ist die Ursache für die Überschwemmung von zahlreichen Landstränden, hunderte von Todesopfer und Elend. Viele Menschen wurden betroffen, wie die Bäckerin Wilma Rodrigo. Nicht nur sie, sondern fast die Hälfte der Bevölkerung in Peru hat keinen Zugang zu Strom, Wasser, Bildung und staatlichen Leistungen. Aber es gibt auch Hoffnung, Dank der Hilfsorganisationen und Menschen, die Einfluss haben und helfen, um etwas zu bewegen. In diesem Film werden einige Erfolgsgeschichten gezeigt, wie die von Eusebia, die im SOS-Kinderdorf aufgewachsen ist und eine erfolgreiche Bankettchefin geworden ist. Oder die Geschichte des Francisco Chavez, Gewinner der Castingshow "La Voz" und heute ein berühmter Sänger, der ebenfalls im SOS-Kinderdorf aufgewachsen ist. Die Kinder in Peru sollen die Chance bekommen zu eigenverantwortlichen Erwachsenen zu werden, so wie Eusebia, Francisco und all die anderen und das ist auch dank der Hilfe von den SOS-Kinderdörfern weltweit möglich.

Indonesien: Einsatz auf den Inseln

Am Samstag, den 22. Mai 2021, ab 20:15 Uhr

 

Die 17-jährige Mistahuna Jannah ist eine Tsunami Halbwaise. Ihre Mutter und Schwester sind 2004 bei der verheerenden Flutkatastrophe in Indonesien ertrunken, der Vater war danach schwer traumatisiert. im SOS-Kinderdorf Banda Aceh fand sie ein langfristiges, sicheres und stabiles Zuhause. Nach dem Tsunami beschloss der nationale SOS-Direktor von Indonesien, Gregor Nitihardjo, sofort nach Banda Aceh zu gehen. Die Region hatte es schwer getroffen und SOS wollte sofort mit der Nothilfe beginnen. Jedoch stieß man trotz Katastrophe zunächst auf große Widerstände, denn die Region wurde durch die Scharia Islam isoliert. Das SOS-Team setzte sich jedoch am Ende durch und konnte sich so auf die Evakuierungslager und die Versorgung der Opfer konzentrieren. Die Kinder wurden zudem in den SOS-Kinderschutzzonen von Psychologen betreut. Im nächsten Schritt mietete SOS in Banda Aceh ein unbeschädigtes Haus für dreißig Tsunamiwaisen. Heute ist dort ein richtiges SOS-Kinderdorf entstanden. Mistahuna lebt inzwischen im Sportinternat, trainiert Taek Wan Do und möchte später Polizistin werden. Doch wann immer sie kann, besucht sie ihre SOS-Mutter und ihre 132 Geschwister aus dem SOS-Kinderdorf.

Zwischen Flut und Fortschritt: Die SOS-Kinderdörfer weltweit in Bangladesch

Am Samstag, den 29. Mai 2021, ab 20:15 Uhr

 

Der Klimawandel trifft Bangladesch besonders: immer häufiger gibt es Überschwemmungen in dem überbevölkerten Land, das nun auch noch mit der Pandemie kämpft. Die Doku zeigt, wie Familien mit Hilfe der SOS-Kinderdörfer den Herausforderungen standhalten.

Mit knapp 165 Mio. Einwohnern auf einer Fläche, die knapp so groß ist wie Deutschland ist Bangladesch eins der dicht besiedeltsten Länder der Welt. Das Land am Golf von Bengalen ist von Wasseradern und Sümpfen durchzogen. Seit der Meeresspiegel steigt, stehen immer häufiger auch außerhalb der Regenzeit Städte und Dörfer unter Wasser. Auch das SOS-Kinderdorf Chittagong ist davon betroffen und hat Maßnahmen ergriffen, von denen auch die Nachbarn im Ernstfall profitieren. In breit aufgestellten Förderprogrammen helfen die SOS-Kinderdörfer auch Familien am Existenzminimum, die an den Ufern der Flüsse wegen Überschwemmungen davon bedroht sind, alles zu verlieren. Auch bei der Bewältigung der Pandemie engagieren sich die SOS-Kinderdörfer im ganzen Land. Die Organisation starteten ihre Arbeit in Bangladesch 1973 nach dem Unabhängigkeitskrieg. Ein Kernpunkt der Arbeit in den SOS-Kinderdörfern ist es, Kindern zu eigenständigem Denken zu ermutigen und sie zu starken Mitgliedern der Gesellschaft zu machen. Die Förderung von Mädchen und Frauen steht dabei ganz oben auf der Prioritätenliste. In ihrer männerdominierten Gesellschaft sollen sie sich behaupten können.

Die Kurzfilme

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Erhalten Sie regelmäßig Informationen zu aktuellen Projekten.

Ihre Spende an die SOS-Kinderdörfer weltweit können Sie von der Steuer absetzen. Die SOS-Kinderdörfer weltweit sind als eingetragene gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. (Steuernummer 143/216/80527)