Mädchen in Schule in Kambodscha

Hilfe für Kambodscha

Warum die SOS-Kinderdörfer in Kambodscha helfen

Warum die SOS-Kinderdörfer in Kambodscha helfen

Kambodscha ist eines der ärmsten Länder der Welt. Vor allem in den ländlichen Regionen wird die bedrückende Lage deutlich. Über eine halbe Million Kinder wachsen in Kambodscha ohne Familie auf, viele von ihnen wurden durch HIV zu Aids-Waisen. Um zu überleben, geht ein Drittel aller Kinder im Königreich Kambodscha arbeiten anstatt zur Schule. Aufgrund der großen Armut drohen Familien auseinanderzubrechen, und noch mehr Kinder laufen Gefahr, auf der Straße zu enden, wo sie ums Überleben kämpfen müssen.

Anzahl der Standorte

7

Familien und Bildung für

5.388

Kinder und Erwachsene

Seit

2000

im Land aktiv

Familie für elternlose Kinder

  • SOS-Kinderdörfer: Dort finden 531 elternlose und verlassene Kinder ein liebevolles Zuhause. Die Mädchen und Jungen wachsen in einer Familie zusammen mit Geschwistern auf und werden von einer SOS-Kinderdorf-Mutter betreut.
  • Jugendbetreuung: Wenn Jugendliche aus unseren SOS-Kinderdörfern eine weiterführende Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen, ziehen sie in Jugendwohngruppen um. Dort betreuen und begleiten wir 164 junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

Hilfe für Familien in Not

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen und beraten Familien in Not, um sie vor dem Zerbrechen zu bewahren und gemeinsam Wege aus der Krise zu finden. Unsere Familienhilfe gibt so 2.805 Kindern und Eltern eine Perspektive. Das Hilfsangebot umfasst z.B.:

  • Zugang zu Bildung für Mädchen und Jungen, z.B. durch Unterstützung für Schulgeld, Schuluniformen und Lernmaterialien oder Förderunterricht.
  • Gesundheitsversorgung
  • Erziehungs- und Familienberatung, psychologische Unterstützung
  • Fortbildung und Berufsberatung

Bildung

  • Frühkindliche Bildung: Zu vielen unserer SOS-Kinderdörfern gehört eine Kindertagesstätte, die auch Mädchen und Jungen aus der Nachbarschaft offensteht. 420 Mädchen und Jungen werden so in einem geschützten Umfeld betreut und in ihrer Entwicklung gefördert.
  • Grund- und Sekundärbildung: Unsere Schulen bieten eine hochwertige Schulbildung. Kinder und Jugendliche aus den SOS-Kinderdörfern und deren Nachbarschaften besuchen dort den Unterricht. 1.443 Schulkinder und Erwachsene haben dadurch Zugang zu Bildung.

  • Berufsausbildung: Mit unseren Berufsbildungszentren, Ausbildungsinitiativen und Fortbildungsangeboten fördern wir gezielt 24 sozial benachteiligte junge Menschen und Eltern.

 

 

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