Zyklon "Idai" in Mosambik: Hilfe für Kinder und Familien - jetzt spenden!

SOS-Team leistet in der zerstörten Hafenstadt Beira Nothilfe

Der Zyklon "Idai" hat Tod und Zerstörung über Mosambik gebracht. Unzählige Kinder und Familien brauchen dringend Hilfe. In der verwüsteten Hafenstadt Beira leisten die SOS-Kinderdörfer Nothilfe. Spenden Sie jetzt!
Die Hafenstadt Beira liegt zu weiten Teilen in Trümmern, unzählige Kinder und Familien brauchen dringend Hilfe. Foto: EPA-EFE/Tiago Petinga
"Stadt ohne Dächer", so nennen die Menschen Beira nach dem Zyklon. Der Tropensturm hat weite Teile der Hafenstadt zerstört. Unzählige Kinder und Familien sind obdachlos, Krankheiten wie Cholera drohen. Foto: EPA-EFE/Tiago Petinga

Häuser, Dörfer und ganze Stadtviertel wurden weggerissen und riesige Gebiete überschwemmt: Am 15.3. fegte der Zyklon "Idai" mit bis zu 170 Kilometern pro Stunde und sintflutartigen Regenfällen über Mosambik und die Nachbarländer Malawi und Simbabwe hinweg. Über 1000 Menschen kamen in der Region ums Leben. Hunderttausende wurden obdachlos, Ernten sind vernichtet, unzählige Familien stehen vor dem Nichts.

Besonders schwere Verwüstungen richtete der Sturm in der Hafenstadt Beira in Mosambik an, die zu weiten Teilen in Trümmern liegt:

  • 260.000 Kinder in und um Beira befinden sich aufgrund des Zyklons "Idai" in akuter Gefahr, da sie ihre Eltern oder ihr Zuhause verloren haben.
  • Das Flutwasser hat Brunnen verunreinigt; Krankheitserreger breiten sich aus. Allein in Beira sind über 2000 Menschen  an Cholera erkrankt.
  • 90 % der Häuser in der Hafenstadt sind zerstört.
Am 25.4. hat ein weiterer Wirbelsturm, Zyklon "Kenneth", Mosambik getroffen und den Norden des Landes verwüstet. Viele Dörfer und Städte wurden überschwemmt. Damit verschärft sich die Not in Mosambik, das bereits mit den Folgen der Sturmkatastrophe vom März zu kämpfen hat. Hunderttausende Menschen sind weiter auf Hilfe angewiesen.

Kind aus Mosambik

Hilfe für Kinder in Mosambik!

Schutz, Nahrung, Betreuung: Helfen Sie Kindern und Familien, die durch den Zyklon und die Überschwemmungen alles verloren haben. 

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So hilft SOS im Katastrophengebiet

Ein Team der SOS-Kinderdörfer leistet in der zerstörten Stadt Beira in Mosambik Nothilfe:

  • Schutz und Zuflucht: SOS-Helfer betreuen gefährdete Kinder, die während der Katastrophe ihre Eltern verloren haben, und suchen nach Angehörigen.
  • Lebensrettende Hilfsgüter: Familien werden mit sauberem Trinkwasser, Zelten, Lebensmitteln, Medikamenten, Babynahrung und Windeln versorgt.
  • Psychologische Begleitung: Traumatisierte Kinder und Familien erhalten professionelle Hilfe.


Basis unser Hilfe ist das SOS-Kinderdorf in Beira. Auch dort hat Zyklon "Idai"  (15.3.) Schäden hinterlassen, die in den kommenden Wochen behoben werden müssen. Doch aufgrund der massiven Bauweise der Häuser kamen unsere SOS-Kinder mit dem Schrecken davon. In der Nachbarschaft sind die Schäden dagegen massiv, Dächer wurden abgetragen und Häuser zerstört.

SOS-Mitarbeiter aus der Hauptstadt Maputo haben das Hilfsteam der SOS-Kinderdörfer im Katastrophengebiet verstärkt. SOS wird in den nächsten Monaten 700 Familien beistehen und ihnen nach der Katastrophe einen Neuanfang ermöglichen.

Zyklon "Kenneth" (25.4.) hat im SOS-Kinderdorf in Pemba keine schweren Schäden verursacht. Der Wirbelsturm führte in der Stadt jedoch zu heftigen Überschwemmungen.

SOS-Kinderdörfer in Mosambik

Seit 1986 engagieren sich die SOS-Kinderdörfer in Mosambik. Mittlerweile gibt es in dem südostafrikanischen Staat sechs SOS-Kinderdörfer mit angeschlossenen Programmen, die tausenden Familien offenstehen und ihnen Zukunftsperspektiven eröffnen.

Im Notfall greift ein Netzwerk aus erfahrenen SOS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern. Wir kennen Land und Leute und können ebenso schnell wie effektiv Hilfe leisten, wie angesichts der Naturkatastrophe dieser Tage.

Auch im Februar 2017 war SOS zur Stelle, als der Wirbelsturm "Dineo" über Mosambik hereinbrach. Die SOS-Kinderdörfer leisteten damals nicht nur Soforthilfe und stellten Notunterkünfte und sanitäre Einrichtungen zur Verfügung, sondern halfen auch beim Wiederaufbau von Schulen und gaben Kindern, die ihre Eltern verloren haben, ein neues Zuhause.

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