Ukraine-Krieg: Drei Unternehmerinnen wagen den Neustart

Drei Frauen aus der Ukraine trotzen Krieg und der Unsicherheit: Ruslana, Natalie und Svitlana sind Mütter und entschlossen, ihre Zukunft und die ihrer Kinder selbst in die Hand zu nehmen. Trotz schwieriger Umstände gründen sie eigene Kleinunternehmen, zusammen mit dem Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit (BMZ).

Crêpes im Krieg: Mutter von vier Kindern eröffnet Bistro in Kyjiw

Als Ruslana 2014 ihre Heimat Krim verlassen musste, beginnt für sie und ihre Familie ein neues Leben in Kyjiw. Sie ist fest entschlossen, etwas zur ukrainischen Wirtschaft beizutragen. Gemeinsam mit ihren vier Kindern baut sie sich dort eine neue Existenz auf. Mit Hilfe der SOS-Kinderdörfer und des BMZ gründet Ruslana ein kleines Food-Unternehmen. 

Neuanfang im Krieg: Natalie eröffnet Hundesalon in der Ukraine

Natalia ist ausgebildete Tierpflegerin. Sie floh nach Kyjiw vor Bomben und Zerstörung in ihrer Heimat. Hier gründete sie - mit Unterstützung der SOS-Kinderdörfer und des BMZ - einen eigenen Hundesalon. Heute bietet sie dort nicht nur Pflege für Hunde an, sondern coacht auch Menschen, die ein eigenes Geschäft eröffnen möchten – und schafft so neue Perspektiven.



Nach der Flucht: Svitlana gründet Beauty-Studio

Svitlana musste mit ihrem Kind aus Cherson fliehen und in Kyjiw ganz von vorne anfangen. Durch das Berufsbildungsprojekt der SOS-Kinderdörfer, mitfinanziert vom BMZ, erhielt sie Unterstützung beim Neustart. Heute führt sie ihren eigenen Permanent-Make-up-Salon und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft.