01. Januar 0001 | PROJEKT

Hilfe für Aids-Waisen

Aids macht Millionen Kinder zu Waisen - jetzt spenden!

Erst müssen sie mit ansehen, wie ihre todkranken Eltern sterben - dann beginnt für Aids-Waisen der Kampf ums Überleben. Viele Aids-Waisen landen auf der Straße. Jugendliche, selbst noch halbe Kinder, versuchen, ihre jüngeren Geschwister zu versorgen. Andere wachsen bei den überlasteten Großeltern auf. Sie haben nicht genug zu essen, geschweige denn Geld für die Schule. Vor allem in Afrika zerstört HIV/Aids die Zukunft von Millionen Kindern - sie brauchen unsere Hilfe!

Zahlen & Fakten: Kinder und HIV/Aids

Vor allem in Afrika hat die Krankheit Millionen Mädchen und Jungen die Eltern genommen. Die Fakten sind erschütternd. Doch es gibt auch Fortschritte im Kampf gegen die Aids-Pandemie.

  • In Afrika macht die Aids-Epidemie Millionen Kinder zu Waisen
    Aids-Waisen: 16,5 Millionen Kinder weltweit haben aufgrund von HIV/Aids die Mutter, den Vater oder beide Elternteile verloren.
  • Rund 13,7 Millionen Aids-Waisen leben allein in Afrika südlich der Sahara. Aber auch in Asien und Osteuropa nimmt Aids immer mehr Kindern die Eltern.
  • Schätzungsweise 2,1 Millionen Kinder sind HIV-infiziert, rund 1,85 Millionen von ihnen leben in Afrika südlich der Sahara.
  • Im Jahr 2016 haben sich rund 137.000 Mädchen und Jungen (unter 15 Jahren) mit dem Tod bringenden HI-Virus neu angesteckt. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen gegenüber den Vorjahren weiter gesunken - eine Entwicklung, die Hoffnung macht.
  • Die meisten Kinder infizieren sich durch Mutter-Kind-Übertragung mit HIV, also während der Schwangerschaft, der Geburt oder beim Stillen. Das Risiko der Mutter-Kind-Übertragung von HIV/Aids kann durch Medikamente und durch Verzicht bzw. Einschränkungen beim Stillen drastisch verringert werden. Bei der Behandlung von werdenden Müttern waren zuletzt deutliche Fortschritte zu verzeichnen: Weltweit wurden 2016 mehr als zwei Drittel der HIV positiven Schwangeren mit antiretroviraler Prophylaxe bzw. Medikamenten versorgt. 790.000 Mädchen und Jungen konnten so im Zeitraum 2014 bis 2016 vor einer Ansteckung bewahrt werden.
  • Die Neuinfektionen unter Jugendlichen sinken: 610.000 Jugendliche zwischen 15 bis 24 Jahren haben sich 2016 neu mit dem Virus infiziert. 2014 waren es noch 650.000. Insgesamt  haben sich 1,8 Millionen Menschen im Jahr 2016 mit HIV neu angesteckt..
  • Die Zahl junger Aids-Toten geht um mehr als 20 Prozent zurück: Im Jahr 2006 starben in ärmeren Ländern 79.000 Jugendliche, 2016 waren es 64.000.
  • Junge Frauen sind besonders gefährdet: Rund zwei Drittel aller jungen Erwachsenen, die mit HIV leben, sind Frauen. Im südlichen Afrika ist das Risiko einer HIV-Infektion für Mädchen und junge Frauen (14 bis 25 Jahre) mehr als doppelt so hoch wie für ihre männlichen Altersgenossen.
  • Weltweit erhielten 2016 insgesamt 919.000 Kinder eine antiretrovirale Therapie. Das sind zwar gut 58.000 mehr als im Vorjahr. Doch nach wie vor werden Kinder deutlich seltener behandelt als Erwachsene..
  • Sowohl 2015 als auch 2016 starben 120.000 mit HIV infizierte Kinder.

(Quellen: UNAIDS, UNICEF, WHO)

 

Jetzt für Aids-Waisen spenden!

Mit Ihrer Spende helfen Sie Aids-Waisen und Familien, die durch HIV/Aids in Not geraten sind. Bitte helfen Sie mit einer Spende!

 

HIV/Aids: Wie die SOS-Kinderdörfer helfen

Aufklärung, Medikamente, Schulgeld, ein neues Zuhause - so helfen die SOS-Kinderdörfer von HIV/Aids betroffenen Kindern und Familien: Der Kampf gegen Aids beginnt im Kindergarten, wo SOS-Mitarbeiter über die Krankheit aufklären. SOS-Gesundheitszentren behandeln Kinder oder deren Eltern. Die SOS-Familienhilfe steht Großeltern bei, die ihre verwaisten Enkelkinder versorgen. Im Kinderdorf finden Aids-Waisen ein neues Zuhause.              

  • Kenianische Kinder bei einer Aktion der SOS-Kinderdörfer am Weltaidstag
    Durch die SOS-Familienhilfe unterstützen unsere SOS-Kinderdörfer bedürftige Familien in ihren Nachbarschaften. In Afrika südlich der Sahara erhalten so vor allem auch Familien Beistand, die durch HIV/Aids in Not geraten sind:
    Witwen mit mehreren Kindern, die nach dem Aids-Tod ihres Mann allein auf sich gestellt sind. Großeltern, die ihre verwaisten Enkel versorgen. Jugendliche, die sich nach dem Aids-Tod ihrer Eltern um ihre jüngeren Geschwister kümmern (Geschwisterfamilien) Die SOS-Familienhilfe gibt von HIV/Aids betroffenen Kindern und Familien eine Perspektive: durch medizinische Versorgung, Lebensmittel, Schulgeld, Ausbildungskurse und Rechtsberatung. 
  • In unseren SOS-Kinderdörfern - sie sind nach wie vor das Herz der SOS-Arbeit - finden Aids-Waisen und HIV positive Kinder ein Zuhause, die nicht im Netz der Großfamilien aufgefangen werden. Kinderdorf-Mütter in Botswana werden für die Betreuung HIV positiver Kinder ebenso eigens geschult wie ihre Kolleginnen in Indien.
  • Kostenlose HIV-Schnelltests, medizinische Versorgung und Beratung bieten die SOS-Gesundheitszentren.
  • SOS-Mitarbeiter betreuen trauernde Aids-Waisen auch psychologisch, z.B. im SOS-Sozialzentrum in Bindura/Simbabwe.
  • Der Kampf gegen HIV/Aids beginnt mit Aufklärung und Prävention: SOS-Kindergärten, Hermann-Gmeiner-Schulen, SOS-Sozial-, Gesundheits- und Berufsausbildungszentren informieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene über die Krankheit und wie man sich vor einer HIV-Infektion schützen kann. Dies dient nicht nur der Prävention, sondern wirkt der Ausgrenzung von Aids-Kranken und deren Angehörigen entgegen.

Aids-Programme in 29 Ländern

Die SOS-Kinderdörfer helfen von HIV/Aids betroffenen Kindern und Familien gezielt mit HIV/Aids-Programmen in 29 Ländern: Angola, Äquatorialguinea,  Äthiopien, Benin, Botsuana, Burundi, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste), Demokratische Republik Kongo, Dschibuti, Ghana, Kasachstan, Kenia, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Niger, Nigeria, Russland, Ruanda, Sambia, Simbabwe, Somaliland, Südafrika, Swasiland, Tansania, Togo.

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