Klimaschutz ist Kinderschutz: Podcast der SOS-Kinderdörfer

"Climate Action – Child Protection": Die Klimakrise stellt eine Bedrohung für die Menschenrechte dar, aber ihre Auswirkungen sind nicht gleichmäßig verteilt. Besonders betroffen sind junge Menschen. Sie sind jedoch nicht wehrlos. In der neuen englischsprachigen Podcast-Serie der SOS-Kinderdörfer weltweit sprechen Leonie Fößel und Jakob Nehls mit Gästen aus aller Welt, die sich im Kampf gegen den Klimawandel engagieren. Jetzt reinhören!

Zweite Staffel, Folge 3: 

In dieser Folge von 'Climate Action - Child Protection' beschäftigen wir uns mit dem Thema Wasser. Oft wird uns seine Bedeutung erst bewusst, wenn wir zu wenig oder zu viel davon haben. Beide Extreme werden durch die Klimakrise noch verschärft. Hier konzentrieren wir uns vor allem auf das "Zuwenig", denn wir schauen nach Jordanien, wo es sehr trocken ist. Der angehende Ingenieur Hussain nimmt uns mit und erzählt uns, wie schwierig es ist, das Menschenrecht auf Wasser in seinem Land umzusetzen. 

Hussain, aufgewachsen im SOS-Kinderdorf in Jordanien, ist heute Ingenieur und beschäftigt sich mit dem Thema Wasser

 

Zweite Staffel, Folge 2: Decolonize the system

 

Aktivistin aus Grönland: Miyuki Daorana

Miyuki Daorana, eine junge indigene Frau aus Grönland, hat die Auswirkungen auf das grönländische Eisschild aus erster Hand erlebt und was das für ihr Volk bedeutet. Sie fordert, dass die Perspektive der indigenen Bevölkerung viel stärker in die Entscheidungsfindung in Klimafragen einbezogen wird. Aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen glaubt Miyuki an die Verbindung indigener Werte mit westlichen Kulturen - und daran, dass dies die Welt gerechter und für alle zugänglicher machen und gleichzeitig dazu beitragen kann, Anpassungsstrategien an ein sich veränderndes Klima zu entwickeln. 

Zweite Staffel, Folge 1: Around the Globe

Leonie Fößel und Jakob Nehls: Die Hosts des Podcasts

In der ersten Episode der neuen Staffel fassen die Moderatoren Leonie und Jakob die erste Staffel zusammen. Alle Gäste der ersten Staffel werden zitiert und die wichtigsten Erkenntnisse hervorgehoben. Diese persönliche Zusammenfassung hebt die Vielschichtigkeit der Klimakrise hervor und untersucht ihre Verflechtung mit den Rechten und Perspektiven von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Egal, ob man mit der ersten Staffel vertraut ist oder den Podcast zum ersten Mal hört, diese Folge ist für alle Hörer:innen geeignet.

 

Sonderfolge: #JungUndLaut! 

 

Für Lea Rhein von der "Letzten Generation" ist ziviler Widerstand das geeigente Mittel, etwas zu verändern.

Eigentlich selbstverständlich, aber wir betonen es trotzdem noch einmal: Junge Menschen haben insbesondere wenn es um die Klima-Krise geht, wertvolle und vollwertige Meinungen. Sie haben außerdem das Recht, dass diese Meinung gehört und ernstgenommen wird. In dieser Podcastfolge erzählen junge Aktivistinnen, wie sie für Klimagerechtigkeit kämpfen - und warum nicht nur ziviler Widerstand, sondern auch das Verfassungsgericht Teile des Protestes sind.

 

 

Folge 6

Teresa Ngigi, Psychologin bei den SOS-Kinderdörfern

Die Klimakrise kann äußerst beängstigend sein und bedeutet für viele Menschen enormen psychischen Stress. Vor allem junge Menschen haben aufgrund dieser massiven Krise mit Klimaangst oder anderen Formen von psychischen Problemen zu kämpfen. Und das ist völlig normal - dennoch müssen wir auf uns selbst aufpassen, damit diese negativen Gefühle nicht zu überwältigend werden. In dieser Folge nimmt Teresa Ngigi, Beraterin für psychische Gesundheit bei den SOS-Kinderdörfern, an unserem Gespräch teil und berichtet von ihren Erfahrungen mit psychischer Gesundheit in der Klimakrise.

Folge 5

Tah Kennette Konsum aus Kamerun leitet Projekte, in denen er Kinder und Jugendliche für den Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert.

In der fünften Folge geht es um die Rolle der Erwachsenen bei der Bewältigung der Klimakrise. Unser Gastexperte, Tah Kennette Konsum, teilt sein Wissen und seine Erfahrungen mit uns. Wir diskutieren über die Verantwortung, die Erwachsene in dieser Krise gegenüber Kindern haben, dass die Rechte der Kinder über den Schutz hinausgehen und eine sinnvolle Beteiligung an der Gesellschaft beinhalten.

Erwachsene müssen inklusive Plattformen für ihr Engagement schaffen. Die Bedeutung von Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den Generationen ist enorm wichtig, da die Bewältigung der Klimakrise gemeinsame Anstrengungen erfordert. Erwachsene müssen Kinder auf ihrem Weg in eine nachhaltige Zukunft unterstützen und befähigen , indem sie ihren Stimmen Gehör verschaffen und ihre Handlungsfähigkeit fördern.

Folge 4

Leonie Fößel und Jakob Nehls

Indigene Gemeinschaften spielen eine entscheidende Rolle im Kampf für eine klimagerechte Zukunft. Sie leben in enger Verbindung mit der Natur und sind überdurchschnittlich stark von den Folgen der Klimakrise betroffen. Oftmals werden ihre Rechte auch durch Landraub großer Konzerne verletzt.  Was bedeutet das für das tägliche Leben indigener Menschen und welche Rolle spielen Kinder, die in diese Ungerechtigkeiten hineingeboren werden?
In Folge 4 unseres Podcasts erkunden wir den unerschütterlichen Widerstand indigener Gemeinschaften. Wir sprechen diesmal mit Jorge Andrés Forero-González, einem Nachkommen der indigenen Muisca-Gemeinschaft in Kolumbien. Er erzählt vom unerschütterlichen Widerstand indigener Gemeinschaften und erklärt, warum indigener Widerstand kein Lifestyle, sondern überlebenswichtig und unverzichtbar für den Schutz der Menschen- und Kinderrechte ist.

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Folge 3

Dr. Deqa Dimbil, Regionalberaterin der SOS-Kinderdörfer in Mogadischu

Warum werden Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen – und welche Rolle spielt dabei die Klimakrise? Was sind andere Fluchtfaktoren? In der dritten Folge unseres Podcasts sprechen wir mit Dr. Deqa Dimbil. Sie arbeitet in Mogadischu als Regionalberaterin für Ost- und Südafrika für Krisenbewältigung und humanitäre Hilfe am Horn von Afrika. Als studierte Ärztin hat sie die teils schlimmen Folgen der Klimakrise gesehen, unter denen die Menschen in der Region leiden. Sie berichtet von der harten Realität in Geflüchtetencamps und erzählt, warum es eben nicht alleine “das Klima” ist, das Menschen zur Flucht zwingt – sondern Faktoren, die von der Klimakrise beeinflusst werden. Wir blicken hinter die “großen Erzählungen” der Klimamigration und sprechen auch über die Verantwortung der Industrienationen. 

Folge 2

Roseline Isata Mansaray, Klimaaktivistin - Foto: Alena Dietl

Wenn wir über die Klimakrise sprechen, dann kommt ein wichtiger Punkt oft zu kurz: Geschlechterungerechtigkeit. Doch wie und warum hängen Frauenrechte eigentlich mit der Klimakrise zusammen? Darum geht es in der zweiten Folge unseres Podcasts. Roseline Isata Mansaray, eine 29-jährige Aktivistin für Klimagerechtigkeit aus Sierra Leone, stellt die Rechte von Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt der Diskussion. Roseline gründete Fridays For Future in Sierra Leone, einem Land, das besonders für junge Frauen extrem unsicher ist.

Folge 1

Marinel Ubaldo, Klimaaktivistin

In der ersten Folge sprechen wir mit der philippinischen Klimaaktivistin Marinel Ubaldo, die als Kind den Supertaifun Haiyan überlebte. Sie berichtet, warum sie Teil der Lösung sein will und wie sie mit ihrer Wut auf das Versagen in der Klimapolitik umgeht. Außerdem verrät sie, was sie und andere junge Menschen brauchen, die im Klimaschutz tätig sind.

 

 

 

 

 

 

Worum es geht

Klima-Journalistin Leonie Fößel und Klimaforscher Jakob Nehls haben in allen Folgen beeindruckende Experten aus aller Welt zu Gast, die über einen bestimmten Aspekt von Klimagerechtigkeit sprechen. Auf dieser Reise werden Hörer:innen sowohl für die Dringlichkeit des Themas sensibilisiert als auch mit Fachwissen in ausgewählten Bereichen versorgt.
 

 

Leonie Fößel und Jakob Nehls bei der Aufnahme des Podcasts
 

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