Tsunami in Indonesien: Hilfe für Kinder und Familien

SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe auf Sulawesi – jetzt spenden!

Die Tsunamiwelle hat Menschen, Häuser und ganze Stadtviertel weggerissen: Die Überlebenden auf der indonesischen Insel Sulawesi brauchen weiter Hilfe, denn der Wiederaufbau kommt nur schleppend voran. Familien drängen sich nach wie vor in überfüllten Camps, die Kinder sind traumatisiert, viele können seit Monaten nicht zur Schule gehen. Ein Team der SOS-Kinderdörfer in Indonesien leistet in der Region Katastrophenregion Nothilfe, um Kindern und Familien einen Neuanfang zu ermöglichen.
Der Tsunami hat Tod und Zerstörung über die Menschen auf der indonesischen Insel Sulawesi gebracht. SOS-Helfer haben im Katastrophengebiet Nothilfe-Kitas eingerichtet. Dort betreuen und versorgen wir Kinder und Familien. Foto: Sebastian Posingis

Junge in Indonesien

Tsunami: Hilfe für Kinder in Indonesien!

Bitte unterstützen Sie die SOS-Nothilfe in Indonesien. Geben Sie Kindern und Familien, die durch den Tsunami alles verloren haben, neue Hoffnung. Jede Spende hilft.

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Die Überlebenden brauchen dringend Hilfe: Mütter mit Kindern aus Palu warten auf die Evakuierung. Foto: EPA-EFE/HOTLI SIMANJUNTAK

Am Freitag, 28.9.2018, erschütterten zwei schwere Erdbeben kurz hintereinander Sulawesi. Danach brach eine sechs Meter hohe Tsunami-Welle über die Westküste der Insel herein und schlug dort eine Schneise der Verwüstung. Besonders schwer getroffen wurde die Region um die Hafenstadt Palu. Über 2100 Tote wurden  geborgen, knapp 1400 Menschen bleiben vermisst.

Tsunami-Opfer brauchen weiter Hilfe

Ihre Häuser wurden von den Fluten vollständig weggerissen oder liegen in Trümmern: Die Katastrophe hat 210.000 Menschen obdachlos gemacht, darunter Zehntausende Kinder. Auch nach Monaten leben sie weiter in Camps. Der Wiederaufbau kommt nur langsam voran.

Auch 1299 Schulen wurden durch die Tsunamiflut schwer beschädigt und die Instandsetzung ist längst nicht abgeschlossen. Die Folge: Fast jedes dritte Kind im Katastrophengebiet geht weiter nicht zur Schule.

Viele Mädchen und Jungen sind tagsüber unbetreut. Aufgrund der Not und der Trostlosigkeit in den Camps schnüffeln Kinder Klebstoff und die Gefahr, durch Kinderhändler verschleppt zu werden, ist allgegenwärtig. 

So helfen die SOS-Kinderdörfer im Katastrophengebiet

SOS-Helfer betreuen Kinder in einer Nothilfe-Kita in Tumbelaka bei Palu. 

Die SOS-Kinderdörfer in Indonesien, die sich auf anderen Inseln befinden, blieben von der Katastrophe verschont. Sie sind nun der Ausgangspunkt unserer Hilfe für die Tsunami-Opfer. Ein SOS-Team ist im Katastrophenregion aktiv, um Kindern und Familien beizustehen.

  • Kinderschutz: SOS-Helfer haben in Palu and Sigi neun Nothilfe-Kitas für über 1400 Kinder eingerichtet. Dort betreuen wir Mädchen und Jungen in einem sicheren Umfeld und bieten psychologische Begleitung. In unseren Kitas können die Kinder lernen und spielen - auch das hilft ihnen, nach den traumatischen Erlebnissen wieder Halt zu finden.
  • Hilfe für Familien: Um Familien einen Neuanfang zu ermöglichen, verstärken wir aktuell unsere Hilfe. SOS versorgt 1500 Familien in den Camps mit einer Grundausstattung für den täglichen Bedarf ("Home in a box"), wie z.B. Gaskocher, Geschirr, Klappbetten, Matratzen, Hygieneartikel sowie Kinderkleidung oder Schultaschen. Hinzukommt finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau oder den Schulbesuch (z.B. Fahrtkosten zu weiter entfernten Schulen, die von der Katastrphe nicht getroffen wurden).

Helfen auch Sie und spenden Sie jetzt! Ein Beispiel: Mit 90 Euro können wir ein Kind einen Monat lang betreuen und versorgen.

Junge in Indonesien

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