Tsunami in Indonesien: Hilfe für Kinder und Familien

SOS-Kinderdörfer starten Nothilfe auf Sulawesi – jetzt spenden!

Die Tsunamiwelle hat Menschen, Häuser und ganze Stadtviertel weggerissen: Die Überlebenden auf der indonesischen Insel Sulawesi warten in der Trümmerwüste auf Hilfe. Familien drängen sich in überfüllten Camps, Kinder wissen nicht, ob ihre Angehörigen noch leben. Ein Team der SOS-Kinderdörfer in Indonesien leistet in der Region Katastrophenregion Nothilfe, um Kindern und Familien beizustehen.
Der Tsunami hat Tod und Zerstörung über die Menschen auf der indonesischen Insel Sulawesi gebracht. SOS-Helfer richten im Katastrophengebiet Nothilfe-Kitas ein. Dort betreuen und versorgen wir Kinder und Familien. Foto: Sebastian Posingis

Junge in Indonesien

Tsunami: Hilfe für Kinder in Indonesien!

Bitte unterstützen Sie die SOS-Nothilfe in Indonesien. Geben Sie Kindern und Familien, die durch den Tsunami alles verloren haben, neue Hoffnung. Jede Spende hilft.

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Die Überlebenden brauchen dringend Hilfe: Mütter mit Kindern aus Palu warten auf die Evakuierung. Foto: EPA-EFE/HOTLI SIMANJUNTAK

Am Freitag, 28.9., erschütterten zwei schwere Erdbeben kurz hintereinander Sulawesi. Danach brach eine sechs Meter hohe Tsunami-Welle über die Westküste der Insel herein und schlug dort eine Schneise der Verwüstung. Besonders schwer getroffen wurde die Region um die Hafenstadt Palu. Über 2100 Tote wurden bislang geborgen, rund 5000 Menschen werden vermisst.

Tsunami-Opfer warten auf Hilfe

Etwa 200.000 Menschen brauchen dringend Hilfe, darunter Zehntausende Kinder. Doch die Hilfe für die Überlebenden läuft nur langsam an.

"Es fehlt an Essen, unzählige Familien sind obdachlos geworden, die Kinder sind traumatisiert, sie können nicht mehr zur Schule gehen und es wird Monate dauern, bis sie in den Alltag zurückfinden", berichtet Gregor Nitihardjo, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Indonesien. "Unbegleiteten Kindern droht zudem Gefahr von Menschenhändlern, die sie verschleppen - Kinderhandel geschieht in Indonesien jeden Tag."

So helfen die SOS-Kinderdörfer im Katastrophengebiet

SOS-Helfer betreuen Kinder in einer Nothilfe-Kita in Tumbelaka bei Palu. 

Die SOS-Kinderdörfer in Indonesien, die sich auf anderen Inseln befinden, blieben von der Katastrophe verschont. Sie sind nun die Ausgangspunkt unserer Hilfe für die Tsunami-Opfer. Ein SOS-Team ist unterwegs in die Katastrophenregion, um Kindern und Familien beizustehen.

SOS-Helfer richten vor Ort vier Nothilfe-Kitas für insgesamt 400 Kinder ein: Dort betreuen wir Mädchen und Jungen in einem sicheren Umfeld, versorgen Familien mit dringend benötigten Hilfsgütern und bieten psychologische Begleitung. In unseren Kitas können die Kinder lernen und spielen - auch das hilft ihnen, nach den traumatischen Erlebnissen wieder Halt zu finden. SOS-Helfer suchen zudem nach Angehörigen von Kindern, die im Chaos von ihren Eltern getrennt wurden.

Die erste Nothilfe-Kita hat unser SOS-Team in Tumbelaka bei Palu eröffnet - weitere werden folgen.

Helfen auch Sie und spenden Sie jetzt! Ein Beispiel: Mit 90 Euro können wir ein Kind einen Monat lang betreuen und versorgen.

Junge in Indonesien

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