Mutter mit 4 Kindern

Hilfe für Gambia

Warum die SOS-Kinderdörfer in Gambia helfen

Warum die SOS-Kinderdörfer in Gambia helfen

Das kleine Gambia in Westafrika ist von hoher Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit geprägt. Die Bevölkerung ist jung und stetig wachsend. Ein Großteil der Menschen ist von der Landwirtschaft abhängig. Immer wieder sorgen Dürreperioden für Missernten und sorgen verstärkt für Armut und Unterernährung. In Folge dessen verlassen vor allem junge Menschen das Land, in der Hoffnung, im Ausland bessere Bedingungen vorzufinden.

Anzahl der Standorte

2

Familien und Bildung für

5.255

Kinder und Erwachsene

Seit

1980

im Land aktiv

Familie für elternlose Kinder

  • SOS-Kinderdörfer: Dort finden 93 elternlose und verlassene Kinder ein liebevolles Zuhause. Die Mädchen und Jungen wachsen in einer Familie zusammen mit Geschwistern auf und werden von einer SOS-Kinderdorf-Mutter betreut.
  • Jugendbetreuung: Wenn Jugendliche aus unseren SOS-Kinderdörfern eine weiterführende Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen, ziehen sie in Jugendwohngruppen um. Dort betreuen und begleiten wir 128 junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

Hilfe für Familien in Not

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen und beraten Familien in Not, um sie vor dem Zerbrechen zu bewahren und gemeinsam Wege aus der Krise zu finden. Unsere Familienhilfe gibt so 1.764 Kindern und Eltern eine Perspektive. Das Hilfsangebot umfasst z.B.:

  • Zugang zu Bildung für Mädchen und Jungen, z.B. durch Unterstützung für Schulgebühren, Schuluniformen und Lernmaterialien oder Förderunterricht.
  • Gesundheitsversorgung
  • Erziehungs- und Familienberatung, psychologische Unterstützung
  • Fortbildung und Berufsberatung

Bildung

  • Frühkindliche Bildung: Die Kindertagesstätten unserer SOS-Kinderdörfer stehen auch Mädchen und Jungen aus der Nachbarschaft offen. 346 Mädchen und Jungen werden so in einem geschützten Umfeld betreut und in ihrer Entwicklung gefördert.
  • Grund- und Sekundärbildung: Unsere Schulen bieten eine hochwertige Schulbildung. Kinder und Jugendliche aus den SOS-Kinderdörfern und deren Nachbarschaften besuchen dort den Unterricht. Darüber hinaus bieten wir z.B. Alphabetisierungskurse für Eltern und Fortbildungen für Lehrer:innen an Gemeindeschulen. 2.269 Schulkinder und Erwachsene haben dadurch Zugang zu Bildung.

  • Berufsausbildung: Mit unseren Berufsbildungszentren, Ausbildungsinitiativen und Fortbildungsangeboten fördern wir gezielt 417 sozial benachteiligte junge Menschen und Eltern.

Gesundheit

  • Medizinische Hilfe: Das Gesundheitszentrum der SOS-Kinderdörfer bietet Kindern, Eltern und schwangeren Frauen eine medizinische Grundversorgung. Mit insgesamt 0 Behandlungen im vergangenen Jahr leisteten unsere Ärzt:innen und Pflegekräfte oftmals lebensrettende Hilfe.
  • Gesundheitsförderung und Prävention: Durch Beratungs- und Unterstützungsangebote erreichen wir 533 Menschen: Unsere Mitarbeiter:innen informieren Kinder und Familien über Gesundheitsthemen und Hygiene auf und beraten bei der Familienplanung.

 

 

 

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