Jetzt helfen für Tschad – Ihre Spende rettet Leben
Hunderttausende Menschen – vor allem Frauen und Kinder – flohen vor dem Bürgerkrieg im Sudan in den Osten des Tschad. Die Versorgung in den Flüchtlingslagern ist katastrophal: es fehlt an sauberem Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung. Mit Ihrer Spende können die SOS-Kinderdörfer sofort lebensrettende Hilfe leisten und Kinder schützen.
Die Lage im Tschad: Eine vergessene Krise
Seit dem Ausbruch des Kriegs im Sudan im Jahr 2023 sind laut UNHCR rund 900.000 Menschen in den Osten des Tschad geflohen. In einem der ärmsten Länder der Welt – und zugleich einem der größten Aufnahmeländer für Geflüchtete auf dem afrikanischen Kontinent.
In vier großen Flüchtlingslagern in der Region Ouaddaï unterstützen die SOS-Kinderdörfer Kinder und Familien – doch die Not ist überwältigend. Die Infrastruktur ist völlig überlastet, die Lager überfüllt und Notunterkünfte marode. Der Alltag ist geprägt von Angst und Unsicherheit.
Täglich fliehen mehr Menschen in den Tschad, doch internationale Hilfe kommt kaum mehr an. Durch Streichungen wichtiger Hilfsgelder, wie etwa von USAID, wurde vielerorts die überlebenswichtige Hilfe gestrichen. Immer mehr Kinder hungern.
"Auf der Suche nach Essen irren die Kinder in den Camps und auf Märkten umher. Die Gefahr ist groß, dass sie ausgebeutet werden oder vor Hunger sterben!"
Kinder und Frauen besonders gefährdet
86 Prozent der Geflüchteten sind Frauen und Kinder. Viele Kinder sind unbegleitet, schwer traumatisiert und dringend schutzbedürftig. Sie laufen Gefahr, Opfer von Ausbeutung, Missbrauch, Kinderhandel oder Gewalt zu werden. Frauen, oft allein mit mehreren Kindern, sind auf sich allein gestellt und kämpfen täglich um das Überleben ihrer Familie – und müssen oft ihre Kinder in den Camps zurücklassen, um in den Städten nach Nahrung und Arbeit zu suchen.