Arbeitslosen Jugendlichen eine Chance geben

Helfen Sie jungen Menschen, einen Job zu finden

Hohe Jugendarbeitslosigkeit ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Mit Bewerbungstrainings, Praktika und Berufsbildungskursen geben wir Jugendlichen in armen Ländern eine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt.

Mit Ihrer Spende helfen Sie arbeitssuchenden Jugendlichen gleich vierfach. Milan aus Mazedonien konnte mit Hilfe der SOS-Kinderdörfer eine Ausbildung als Automechaniker machen.

Armut und Perspektivlosigkeit belasten Jugendliche sehr. Hinzu kommt: Wenn junge Menschen lange arbeitslos sind, sind sie in den Arbeitsmarkt auch später kaum mehr integrierbar. Umso wichtiger ist es, ihnen frühzeitig bei der Arbeitssuche zu helfen.

Wir helfen Jugendlichen, einen Job zu finden

Wir unterstützen Jugendliche dabei, sich ein langfristiges Einkommen aufzubauen – aktuell in Mazedonien, Albanien, Serbien, Bosnien, Palästina und Somalia. Unsere Methoden sind jeweils an die Begebenheiten in jedem Land angepasst und beinhalten beispielsweise:

 

In Bewerbungstrainings und Workshops lernen Jugendliche, worauf es bei der Jobsuche wirklich ankommt.
  • Berufsberatung: Unsere Mitarbeiter ermitteln gemeinsam mit den Jugendlichen ihre individuellen Stärken, Schwächen und Kompetenzen und suchen nach geeigneten Berufswünschen.
  • Bewerbungs- und Soft Skills Trainings: Die Jugendlichen lernen, ihre Bewerbungsunterlagen zu erstellen und eigenständig nach freien Stellen zu suchen.
  • Kommunikations- und Kreativworkshops: In Workshops zu den Themen Konfliktbewältigung, Selbstbewusstsein, Kommunikation lernen die Jugendlichen, ihre sozialen Kompetenzen zu stärken und sich besser in ihrem Umfeld zu integrieren.
  • Kontakte zu Arbeitgebern: Die Jugendlichen knüpfen bei simulierten Jobinterviews erste Kontakte zu Arbeitgebern und erhalten Rückmeldung zu ihren Bewerbungsunterlagen. Eine wichtige Begegnung für beide Seiten, um Ängste und Vorurteile abzubauen.
  • Berufsbildungskurse und -trainings: Die Jugendlichen erhalten praktisches Training  – z. B. als Koch, Buchhalter, Krankenpfleger, Elektriker, Schneider oder Maurer. Mit Erfolg: Die meisten Jugendlichen, die bereits an unserem Projekt teilgenommen haben, haben eine Anstellung gefunden.
  • Praktika: Jugendliche entscheiden sich beispielsweise in Serbien oft gegen ein Praktikum, weil sie dann die dringend benötigten Einnahmen aus ihren Gelegenheitsjobs verlieren würden. Wir überzeugen lokale Unternehmen, eine finanzielle Vergütung für Praktika anzubieten oder Halbtagespraktika zu ermöglichen.
  • Computerkurse: Oftmals müssen die Jugendlichen selbst den Umgang mit der Maus oder dem Internet erlernen. Sobald die Grundlagen vorhanden sind, vermitteln wir ihnen Kenntnisse in Windows, Word, Excel und Power Point.
  • Geschäftsgründungskurse: Wir helfen Jugendlichen, eine passende Geschäftsidee zu entwickeln und alle nötigen Formalitäten zu verstehen. Als Ergebnis dieser individuellen Ausbildung erarbeiten die Projektteilnehmer ihre eigenen Geschäftspläne, z. B. als Automechaniker, Imker oder Besitzer eines Kopierladens.

Unser Fokus liegt auf ausgegrenzten Jugendlichen

Wir wenden uns besonders an Jugendliche, die es durch ihre Herkunft noch schwerer haben als andere, im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Dazu zählen etwa Jugendliche,

  • die in Waisenhäusern aufgewachsen sind,
  • die in Armut aufgewachsen sind oder deren Eltern krank oder suchtkrank sind,
  • die aufgrund ihrer ethnischen Herkunft von der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Dies ist beispielsweise in Albanien der Fall, wo Sinti und Roma stark stigmatisiert werden.

Jasar verdient nun sein eigenes Geld

Jasar hat einen festen Job an einer Tankstelle gefunden. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie weitere Erfolgsgeschichten wie diese.

Auch Jasar aus Bosnien nahm an unserem Projekt teil: Er besuchte einige Berufs- und Kommunikationsworkshops und lernte seinen Lebenslauf zu schreiben. Als wir ihm anboten, sich auf einen Ferienjob bei einer Tankstelle zu bewerben, war er sofort begeistert. Jasar arbeitete so vorbildlich und fleißig, dass ihm seine Vorgesetzten nach dem Sommer eine Festanstellung anboten.

Jasar ist nur eine von vielen Erfolgsgeschichten. Dank unserer Projekte in Mazedonien, Albanien, Serbien, Bosnien, Palästina und Somalia konnten wir bereits vielen Jugendlichen dabei helfen, einen Job zu finden. Doch es gibt noch immer sehr viele junge Menschen, die unsere Unterstützung brauchen –  so haben in Bosnien aktuell rund 47 Prozent der Jugendlichen keinen Job.

Helfen Sie uns dabei, mehr jungen Menschen wie Jasar eine Perspektive zu geben! Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt – Ihre Spende wirkt dabei vierfach!

 


Helfen Sie nachhaltig!

Geben Sie Kindern, Jugendlichen und Familien die Chance auf eine bessere Zukunft. Ihre Spende wird durch öffentliche Partner vervierfacht.

 

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Ihre Spende an die SOS-Kinderdörfer weltweit können Sie von der Steuer absetzen. Die SOS-Kinderdörfer weltweit sind als eingetragene gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. (Steuernummer 143/216/80527)