Was sind NGOs einfach erklärt
NGO ist die Abkürzung für „non-governmental organization“. Auf Deutsch heißt das „Nichtregierungsorganisation“ (NRO). Damit ist eine Organisation gemeint, die soziale Probleme aktiv angeht.
Der Ausdruck „non-governmental organization“ stammt von den Vereinten Nationen, um solche zivilgesellschaftliche Interessenverbände klar von staatlichen Organisationen abzugrenzen.
Merkmale von NGOs
- Unabhängig:
NGOs handeln eigenständig und sind nicht Teil von staatlichen Behörden oder Regierungen. Sie treffen ihre Entscheidungen selbst und setzen ihre eigenen Schwerpunkte.
- Gemeinnützig:
Ihr Hauptziel ist es, der Gesellschaft oder bestimmten Gruppen zu helfen und nicht, Gewinn zu machen. Das bedeutet, dass alle Einnahmen und Ressourcen für den Zweck der Organisation eingesetzt werden.
- Finanzierung:
NGOs erhalten ihr Geld meistens aus Spenden von Privatpersonen, Mitgliedsbeiträgen, Stiftungsgeldern oder Fördermitteln. Nur selten bekommen sie staatliche Unterstützung, damit sie unabhängig bleiben.
- Lobbyarbeit & Öffentlichkeitsarbeit:
NGOs machen auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam. Sie informieren die Öffentlichkeit, führen Kampagnen durch und setzen sich in der Politik für Veränderungen ein. So wollen sie Druck auf Verantwortliche ausüben und Verbesserungen erreichen.
- Hilfe vor Ort:
Viele NGOs unterstützen Menschen direkt vor Ort, zum Beispiel mit Projekten, Beratungsstellen oder Hilfsaktionen. Sie leisten Soforthilfe in Notlagen, fördern Bildung oder Gesundheit und verbessern so das Leben vieler Menschen unmittelbar.

Hilfe für Kinder in Not
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Wofür setzen sich NGOs ein?
NGOs haben verschiedene Ziele. Die meisten sind gesellschaftlich, ökologisch oder politisch. Beispiele sind:
- Umwelt- und Klimaschutz
- Menschenrechte
- Kinder und Familien in Not
- Entwicklungszusammenarbeit
- Tierschutz
Warum sind NGOs wichtig?
Nichtregierungsorganisationen setzen sich für das Wohl von Mensch, Tier und Umwelt ein. Allein aufgrund dieser positiven Ziele sind NGOs also wichtig.
NGOs sind außerdem wichtig, weil sie unabhängig vom Staat arbeiten und dort helfen, wo staatliche Hilfe oft nicht ausreicht. Sie setzen sich für Menschenrechte, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit ein und verschaffen besonders benachteiligten Menschen Gehör. NGOs können schnell und flexibel auf Krisen reagieren, zum Beispiel bei Naturkatastrophen oder in der Entwicklungsarbeit.
Darüber hinaus überwachen sie Politik und Wirtschaft. Sie machen Missstände öffentlich. So ziehen sie Regierungen und Unternehmen zur Verantwortung.
Häufig entwickeln NGOs auch neue Lösungsansätze für gesellschaftliche Probleme, vor allem in Bereichen wie Arten- oder Klimaschutz. Dadurch sorgen sie dafür, dass wichtige Themen nicht vergessen werden und tragen zu einem sozialen Wandel bei.

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Wie arbeiten NGOs?
NGOs arbeiten auf verschiedene Weise, je nach Thema, Zielgruppe und Land. Hier sind die wichtigsten Methoden einfach erklärt:
- Projekte vor Ort:
NGOs führen konkrete Projekte durch, zum Beispiel bauen sie Schulen, Brunnen oder Krankenhäuser, organisieren Umweltschutzaktionen oder bieten Beratungen an. Sie helfen direkt in den Gemeinden und arbeiten oft eng mit den betroffenen Menschen zusammen.
- Aufklärung und Bildung:
Sie informieren die Öffentlichkeit über wichtige Themen wie Umwelt, Gesundheit, Menschenrechte oder soziale Probleme. Das machen sie durch Kampagnen, Broschüren, Veranstaltungen, soziale Medien oder Workshops.
- Lobbyarbeit und politische Einflussnahme:
NGOs setzen sich bei Politikern, Behörden oder Unternehmen für ihre Ziele ein. Sie schreiben Stellungnahmen, treffen sich mit Entscheidungsträgern und nehmen an Diskussionen teil. Sie wollen erreichen, dass Gesetze verbessert oder Missstände behoben werden.
- Kampagnen und Proteste:
Um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, organisieren NGOs Demos, Unterschriftenaktionen, Petitionen oder Online-Kampagnen. Damit fordern sie Veränderungen und machen auf Probleme aufmerksam.
- Forschung und Analysen:
Manche NGOs sammeln Daten, führen Studien durch oder machen Untersuchungen, um Probleme sichtbar zu machen und Lösungen vorzuschlagen. So liefern sie Fakten für die Öffentlichkeit und die Politik.
- Zusammenarbeit:
NGOs arbeiten oft mit anderen Organisationen, Behörden, Unternehmen oder internationalen Partnern zusammen. Gemeinsam können sie mehr bewirken und größere Projekte umsetzen.
- Not- und Katastrophenhilfe:
In Krisensituationen wie Naturkatastrophen, Kriegen oder Hungersnöten helfen viele NGOs schnell mit Lebensmitteln, medizinischer Versorgung oder Notunterkünften.
Was machen die SOS-Kinderdörfer?
Als Kinderrechtsorganisation setzen sich die SOS-Kinderdörfer weltweit für jedes Kind ein - unabhängig von Staatsangehörigkeit, Hautfarbe, Religion oder ethnischer Zugehörigkeit.
Wir geben Kindern in schwierigen Situationen ein Zuhause
Wir kümmern uns um Kinder, die keine Eltern mehr haben oder deren Familien sich nicht um sie kümmern können. Bei uns bekommen diese Kinder die Chance, in einer Familie zu leben und enge Beziehungen aufzubauen.
Im SOS-Kinderdorf sorgen wir dafür, dass jedes Kind eine Bezugsperson hat. Die Kinder wachsen zusammen mit anderen wie Geschwistern in einem eigenen Haus auf und sind Teil unserer Dorfgemeinschaft.
Wir unterstützen Kinder dabei, ihre Zukunft zu gestalten
Kinder dürfen bei uns nach ihrer eigenen Kultur und Religion leben und werden in die Gemeinschaft eingebunden.
Wir helfen ihnen, ihre Talente und Interessen zu entdecken und zu fördern.
Außerdem sorgen wir dafür, dass sie eine gute Ausbildung und Erziehung bekommen, damit sie später selbstständig und erfolgreich im Leben stehen.
Wir stärken ihre Gemeinden
Wir arbeiten in der Nachbarschaft, um Kinder und Jugendliche zu unterstützen, die Hilfe brauchen.
Mit speziellen Angeboten und Projekten helfen wir Familien, damit Kinder nicht allein gelassen werden.
Zusammen mit den Menschen vor Ort sorgen wir dafür, dass Bildung und medizinische Versorgung gesichert sind und helfen in Notlagen.
Politische Arbeit der SOS-Kinderdörfer
Kinder haben Rechte: auf ein sicheres Zuhause, auf Bildung und auf Mitsprache. Die SOS-Kinderdörfer arbeiten im Sinne der UN-Konvention über die Rechte des Kindes.
Kinder- und Jugendbeteiligung
Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Mitbestimmung und Partizipation! Die SOS-Kinderdörfer unterstützen junge Menschen, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Bildung einfach erklärt
Durch Bildung erlangen wir Wissen und Fähigkeiten. Bildung unterstützt uns dabei, unser Leben zu formen. Erfahren Sie mehr.
Giving Tuesday einfach erklärt
Der Giving Tuesday ist ein Tag, an dem Menschen überall auf der Welt Gutes tun und anderen helfen können. Mehr erfahren!
Soziale Gerechtigkeit einfach erklärt
Soziale Gerechtigkeit steht für eine generelle Gerechtigkeit für alle Menschen. Erfahren Sie mehr.
Aktuelle Hilfsprojekte
Unterstützen Sie aktuelle Hilfsprojekte. Hier finden Sie Infos zu Nothilfeaktionen der SOS-Kinderdörfer.