Kinder und Aids

Zahlen & Fakten: HIV/Aids zerstört die Zukunft von Millionen Kindern

HIV/Aids zerstört die Zukunft unzähliger Kinder. Vor allem in Afrika hat die Krankheit Millionen Mädchen und Jungen die Eltern genommen. Die Fakten sind erschütternd. Doch es gibt auch Fortschritte im Kampf gegen die Aids-Pandemie.
  • Aids-Waisen
    In Afrika macht die Aids-Epidemie Millionen Kinder zu Waisen - Foto: Bertil Strandell
    Aids-Waisen: 16,5 Millionen Kinder weltweit haben aufgrund von HIV/Aids die Mutter, den Vater oder beide Elternteile verloren.
  • Rund 13,7 Millionen Aids-Waisen leben allein in Afrika südlich der Sahara. Aber auch in Asien und Osteuropa nimmt Aids immer mehr Kindern die Eltern.
  • Schätzungsweise 2,1 Millionen Kinder sind HIV-infiziert, rund 1,85 Millionen von ihnen leben in Afrika südlich der Sahara.
  • Im Jahr 2016 haben sich rund 137.000 Mädchen und Jungen (unter 15 Jahren) mit dem Tod bringenden HI-Virus neu angesteckt. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen gegenüber den Vorjahren weiter gesunken - eine Entwicklung, die Hoffnung macht.
  • Die meisten Kinder infizieren sich durch Mutter-Kind-Übertragung mit HIV, also während der Schwangerschaft, der Geburt oder beim Stillen. Das Risiko der Mutter-Kind-Übertragung von HIV/Aids kann durch Medikamente und durch Verzicht bzw. Einschränkungen beim Stillen drastisch verringert werden. Bei der Behandlung von werdenden Müttern waren zuletzt deutliche Fortschritte zu verzeichnen: Weltweit wurden 2016 mehr als zwei Drittel der HIV positiven Schwangeren mit antiretroviraler Prophylaxe bzw. Medikamenten versorgt. 790.000 Mädchen und Jungen konnten so im Zeitraum 2014 bis 2016 vor einer Ansteckung bewahrt werden.
  • Die Neuinfektionen unter Jugendlichen sinken: 610.000 Jugendliche zwischen 15 bis 24 Jahren haben sich 2016 neu mit dem Virus infiziert. 2014 waren es noch 650.000. Insgesamt  haben sich 1,8 Millionen Menschen im Jahr 2016 mit HIV neu angesteckt..
  • Die Zahl junger Aids-Toten geht um mehr als 20 Prozent zurück: Im Jahr 2006 starben in ärmeren Ländern 79.000 Jugendliche, 2016 waren es 64.000.
  • Junge Frauen sind besonders gefährdet: Rund zwei Drittel aller jungen Erwachsenen, die mit HIV leben, sind Frauen. Im südlichen Afrika ist das Risiko einer HIV-Infektion für Mädchen und junge Frauen (14 bis 25 Jahre) mehr als doppelt so hoch wie für ihre männlichen Altersgenossen.
  • Weltweit erhielten 2016 insgesamt 919.000 Kinder eine antiretrovirale Therapie. Das sind zwar gut 58.000 mehr als im Vorjahr. Doch nach wie vor werden Kinder deutlich seltener behandelt als Erwachsene..
  • Sowohl 2015 als auch 2016 starben 120.000 mit HIV infizierte Kinder.
(Quellen: UNAIDS, UNICEF, WHO)
Die SOS-Kinderdörfer stehen von HIV/Aids betroffenen Familien bei: eine Großmutter mit ihren verwaisten Enkelkindern in Südafrik
Die SOS-Kinderdörfer stehen von HIV/Aids betroffenen Familien bei: eine Großmutter mit ihren verwaisten Enkelkindern in Südafrika

Hilfe für Aids-Waisen, Witwen und Geschwisterfamilien

Die SOS-Kinderdörfer geben von HIV/Aids betroffenen Kindern und Familien eine Perspektive.

Ein Beispiel, wie Sie mit Ihrer Spende Aids-Waisen in Südafrika helfen können:

70 Euro benötigen die SOS-Kinderdörfer, um drei Aids-Waisen zu unterstützen, die nach dem Tod der Eltern von der Großmutter versorgt werden. Die Familie erhält Schulgeld und Lebensmittel.

Hier erfahren Sie mehr, wie die SOS-Kinderdörfer Aids-Waisen und von HIV/Aids betroffenen Familien helfen.

Jetzt für Aids-Waisen spenden!

Mit Ihrer Spende helfen Sie Aids-Waisen und Familien, die durch HIV/Aids in Not geraten sind. Bitte helfen Sie mit einer Spende!

 Jetzt helfen!