Frauen bei der Feldarbeit

Hilfe für die Demokratische Republik Kongo

Warum die SOS-Kinderdörfer in der DR Kongo helfen

Warum die SOS-Kinderdörfer in der DR Kongo helfen

Die Demokratische Republik Kongo gehört zu den ärmsten Ländern auf dem afrikanischen Kontinent. Es herrschen katastrophale Verhältnisse, hervorgerufen durch jahrzehntelangen Bürgerkrieg. Millionen Menschen haben ihr Leben verloren, die Binnenflucht hat unvorstellbare Dimensionen erreicht. Folter, Vergewaltigungen und Mord stehen nach wie vor auf der Tagesordnung. Diese Gewalt macht auch vor Kindern nicht halt: Sie werden als Soldaten zwangsrekrutiert oder für Sexarbeit versklavt. Tod durch Krankheiten und Epidemien ab dem Säuglingsalter sind traurige Realität in einem Land, das viele bereits aufgegeben haben.

Anzahl der Standorte

4

Familien und Bildung für

6.297

Kinder und Erwachsene

Seit

1987

im Land aktiv

Familie für elternlose Kinder

  • SOS-Kinderdörfer: Dort finden 389 elternlose und verlassene Kinder ein liebevolles Zuhause. Die Mädchen und Jungen wachsen in einer Familie zusammen mit Geschwistern auf und werden von einer SOS-Kinderdorf-Mutter betreut.
  • Jugendbetreuung: Wenn Jugendliche aus unseren SOS-Kinderdörfern eine weiterführende Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen, ziehen sie in Jugendwohngruppen um. Dort betreuen und begleiten wir 80 junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.
  • Wohngruppen: 101 Kinder und Jugendliche, die vorübergehend Unterstützung benötigen, betreuen wir familiennah in kleinen Wohngruppen. In der Regel liegt hier der Schwerpunkt auf der Reintegration der Kinder in ihre Herkunftsfamilie.

Hilfe für Familien in Not

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen und beraten Familien in Not, um sie vor dem Zerbrechen zu bewahren und gemeinsam Wege aus der Krise zu finden. Unsere Familienhilfe gibt so 4.869 Kindern und Eltern eine Perspektive. Das Hilfsangebot umfasst z.B.:

  • Zugang zu Bildung für Mädchen und Jungen, z.B. durch Unterstützung für Schulgebühren, Schuluniformen und Lernmaterialien oder Förderunterricht.
  • Gesundheitsversorgung
  • Erziehungs- und Familienberatung, psychologische Unterstützung
  • Fortbildung und Berufsberatung

Bildung

  • Frühkindliche Bildung: Die Kindertagesstätten unserer SOS-Kinderdörfer stehen auch Mädchen und Jungen aus der Nachbarschaft offen. 173 Mädchen und Jungen werden so in einem geschützten Umfeld betreut und in ihrer Entwicklung gefördert.
  • Grund- und Sekundärbildung: Unsere Schulen bieten eine hochwertige Schulbildung. Kinder und Jugendliche aus den SOS-Kinderdörfern und deren Nachbarschaften besuchen dort den Unterricht. Darüber hinaus bieten wir z.B. Alphabetisierungskurse für Eltern oderUmwelterziehungfür Mädchen und Jungen aus dem SOS-Kinderdorf als auch für Kinder aus den umliegenden Gemeinden an. 584 Schulkinder und Erwachsene haben dadurch Zugang zu Bildung. 

  • Berufsausbildung: Mit unseren Ausbildungsinitiativen und Fortbildungsangeboten fördern wir gezielt 100 sozial benachteiligte junge Menschen und Eltern.

Gesundheit

  • Medizinische Hilfe: Die Krankenstationen der SOS-Kinderdörfer bieten Kindern, Eltern und schwangeren Frauen eine medizinische Grundversorgung. Mit insgesamt 0 Behandlungen im vergangenen Jahr leisteten unsere Ärzt:innen und Pflegekräfte oftmals lebensrettende Hilfe.

 

 

 

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