70 Jahre, 70 Geschichten

Von 1949 bis heute: Hier stellen wir Ihnen Menschen hinter der weltweiten Arbeit der SOS-Kinderdörfer vor

Die SOS-Kinderdörfer feiern ihren 70. Geburtstag: 1949 legte Hermann Gmeiner den Grundstein für das erste SOS-Kinderdorf im österreichischen Imst. Dank der Unterstützung von Menschen wie IHNEN sind wir heute weltweit aktiv, um Kindern in Not ein Zuhause und eine Zukunft zu geben. Unsere Fotostrecke erzählt 70 Geschichten, die von unseren Anfängen ins Jetzt führen, von Österreich nach Syrien, Kolumbien, Kenia oder Bangladesch. Jeden Monat stellen wir Ihnen hier weitere Gesichter vor: Kinder, Mütter, Lehrer, Sozialarbeiter und Psychologen. Gehen Sie mit uns auf eine Reise durch die SOS-Welt!
1972 trafen einander der Dalai Lama und Hermann Gmeiner und beschlossen die Errichtung eines SOS-Kinderdorfs für 800 tibetische Flüchtlingskinder in Indien. Ein Jahr später fand die Einweihung der ersten Häuser statt. Heute gibt es neun Dörfer für tibetische Flüchtlingskinder, die auf die Initiative des Dalai Lama zurückgehen. "Vor allem zeigen die SOS-Kinderdörfer, dass es möglich ist, Kinder aller Ethnien, Nationen und Religionen in einer Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern zusammenzuführen", meint der Friedensnobelpreisträger. "Die SOS-Kinderdörfer sind groß und hilfreich, nicht nur für die Tibeter, sondern für alle Menschen. Dieses Kinderhilfswerk kennt keine Rassen und Ideologien, nur Menschen." Foto: Alexander Gabriel

 
Familie in Cochabamba, Bolivien
Carla (12) aus Cochabamba in Bolivien hat drei jüngere Geschwister. “Meine Eltern haben uns oft angeschrien und manchmal hatten wir tagelang nichts zu essen. Ich habe schon gefürchtet, dass es nie besser werden würde”, erzählt Carla. Dann wurde die Familie auf das SOS-Familienhilfsprogramm in Cochabamba aufmerksam und beschloss, daran teilzunehmen. Die Eltern von Carla besuchten mehrere Monate lang Workshops und lernten, wie man Konflikte in der Familie friedlich löst. Außerdem arbeiten beide jetzt selbstständig von Zuhause aus. Die Familie hat so genug zu Essen und kann viel Zeit miteinander verbringen. “Wir fühlen uns als Familie so eng verbunden wie nie zuvor”, erzählt Carla. Foto: SOS Bolivien

 

 

Agustín ist 10 Jahre alt und hat einen ganz besonderen Freund: Sein Huhn. Ein Freund hat ihm das Tier geschenkt, doch niemand weiß, was für ein Huhn es ist und ob es männlich oder weiblich ist. Doch jeder im mexikanischen SOS-Kinderdorf Comitán weiß: Es ist Agustíns Haustier und es hat seinen eigenen Platz im Haus. Und dass der Junge sich mit viel Liebe darum kümmert. "Mir ist es egal, ob es in ein paar Monaten eine Henne oder ein Hahn wird, ich will nur für immer sein Freund sein", sagt Agustín. Foto: Ariel Armenta

 
Julia (10) lebt im neuen SOS-Kinderdorf Saboura bei Damaskus. Ihre Eltern sind arm und krank und schafften es nicht, Julia und ihre Geschwister zu versorgen. So musste sich das Mädchen um alle kümmern - eine viel zu große Last für das Kind. "Für mich war das Leben immer düster und traurig, und ich rannte oft zum Tagträumen davon", erzählt Julia. Anfang 2018 fanden sie und ihre Geschwister dann im SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause. "Ich habe entdeckt, dass Träume wahr werden können. Ich bin wirklich glücklich hier und habe nicht geweint, seit ich hierher gekommen bin", sagt Julia.

Fortsetzung folgt: Jeden Monat stellen wir Ihnen hier weitere Menschen aus der Welt der SOS-Kinderdörfer vor.

Helfen Sie Kindern in Not!

Schenken Sie Not leidenden Kindern eine Zukunft: Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer - helfen Sie mit Ihrer Spende oder Patenschaft!
 Jetzt helfen!