02. Dezember 2019 | NEWS

Vor 70 Jahren: Richtfest im ersten SOS-Kinderdorf (2.12.1949)

Am 2. Dezember 1949 fand im SOS-Kinderdorf Imst bei Innsbruck das Richtfest für das erste Familienhaus (Haus „Frieden“) statt – es wurde Zuhause für die ersten neun „SOS-Kinder“. Und es war die Initialzündung für eine Hilfsorganisation, die heute weltweit 1,5 Millionen Kinder und Erwachsene unterstützt.

Mit der Gründung der Organisation SOS-Kinderdörfer leiteten Hermann Gmeiner und sein Team 1949 eine neue Ära ein: Waisen und von der Gesellschaft unerwünschte, ausgegrenzte Kinder sollten nicht mehr in Waisenhäusern, Erziehungsanstalten und Heimen verwahrt werden, sondern im Schutz und der Geborgenheit einer SOS-Kinderdorf-Familie aufwachsen. Für die damalige Zeit eine revolutionäre Idee und soziale Innovation.

70 Jahre später leben weltweit rund 45.000 Kinder in 572 SOS-Kinderdörfern. Außerdem betreibt die Hilfsorganisation 217 Kindergärten, 176 Schulen, 59 Berufsausbildungszentren, 57 Kliniken, über 700 Sozialzentren und 36 Nothilfeprogramme in insgesamt 137 Ländern und unterstützt damit 1,5 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

 

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