Projekt Hoffnung

Bewegendes Video aus dem Clearing-house der SOS-Kinderdörfer in Salzburg: Minderjährige Geflüchtete musizieren und dichten über Hoffnung.

Was versteht wohl ein 17-jähriger Junge aus Syrien, der im Krieg aufgewachsen und mit 11 ganz alleine geflüchtet ist, unter Hoffnung? Und wovon träumt eine Jugendliche aus Afghanistan, die ihre Familie schmerzlich vermisst? 

Am Stadtrand von Salzburg liegt eines der externen Häuser des Clearing-house, einer Einrichtung der SOS-Kinderdörfer weltweit. Es ist die zentrale Anlaufstelle für unbegleitete, minderjährige Geflüchtete. 30 Jugendliche leben dort. Sie sind geflohen vor Krieg, Gewalt, Unterdrückung und aus nackter Angst. Viele von ihnen sind traumatisiert. Die jüngsten sind gerade einmal 14 Jahre alt.

Diesen jungen Erwachsenen wollten wir mit dem "Projekt Hoffnung" eine Stimme geben. Wir wollten von ihnen wissen, was für sie Hoffnung bedeutet. Die Ergebnisse sind poetisch, emotional – und hoffnungsvoll.

Sehen und hören Sie selbst in unserem kurzen Film!

 

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20 Jahre Clearing-house der SOS-Kinderdörfer in Salzburg

Im Clearing-house in Salzburg werden unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut sowie ihr Aufenthaltsrecht abgeklärt. Die Jugendlichen, die oft furchtbare Erlebnisse hinter sich haben, werden sowohl sozialpädagogisch und medizinisch als auch psychologisch betreut.

Als der erste Jugendliche im August 2001 ins Clearing-house kam, standen dort sechs Plätze zur Verfügung. Bis heute haben über 890 geflüchtete Kinder und Jugendliche in der ersten und inzwischen landesweit auch wieder letzten Einrichtung dieser Art ein Zuhause gefunden.

Im Unterschied zu den großen anonymen Auffanglagern finden junge Menschen im Clearing-house einen Ort, an dem sie sich willkommen fühlen können. Ein ausgebildetes Pädagog:innenteam steht den Jugendlichen rund um die Uhr zur Seite. Das Clearing-house bietet tägliche Deutschkurse und einen geregelten Tagesablauf.

890 geflüchtete Kinder und Jugendliche aus 56 verschiedenen Ländern haben seit der Gründung im Clearing-house einen Ort des Ankommens und der Hoffnung gefunden. 89 Prozent davon waren Jungen – elf Prozent Mädchen. Davon 49 % aus Afghanistan, 13 % aus Syrien, jeweils 3 % aus Pakistan und Nigeria, 2 % aus dem Iran und jeweils 1 % aus Gambia, dem Irak und der Mongolei.

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