Kinder in einem Kindergarten in Nicaragua

Hilfe für Nicaragua

Warum die SOS-Kinderdörfer in Nicaragua helfen

Warum die SOS-Kinderdörfer in Nicaragua helfen

Nicaragua ist eines das ärmsten Länder Zentralamerikas mit einer Armutsquote von fast 30 Prozent. Zwar ist es dem Land gelungen, die Arbeitslosigkeit zu senken und auch die hohe Geburtenrate einzuschränken, aber vor allem die Zahl der Teenagerschwangerschaften ist immer noch hoch und hält den Kreislauf aus Armut und mangelnder Bildung aufrecht. Zu den benachteiligten Bevölkerungsgruppen gehören die Bewohner auf dem Land und Menschen indigener Abstammung.

Anzahl der Standorte

8

Familien und Bildung für

7.231

Kinder und Erwachsene

Seit

1972

im Land aktiv

Familie für elternlose Kinder

  • SOS-Kinderdörfer: Dort finden 94 elternlose und verlassene Kinder ein liebevolles Zuhause. Die Mädchen und Jungen wachsen in einer Familie zusammen mit Geschwistern auf und werden von einer SOS-Kinderdorf-Mutter betreut.
  • Jugendbetreuung: Wenn Jugendliche aus unseren SOS-Kinderdörfern eine weiterführende Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen, ziehen sie in Jugendwohngruppen um. Dort betreuen und begleiten wir 54 junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

Hilfe für Familien in Not

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen und beraten Familien in Not, um sie vor dem Zerbrechen zu bewahren und gemeinsam Wege aus der Krise zu finden. Unsere Familienhilfe gibt so 4.160 Kindern und Eltern eine Perspektive. Das Hilfsangebot umfasst z.B.:

  • Zugang zu Bildung für Mädchen und Jungen, z.B. durch Unterstützung für Schulgeld, Schuluniformen und Lernmaterialien oder Förderunterricht.
  • Gesundheitsversorgung
  • Erziehungs- und Familienberatung, psychologische Unterstützung
  • Fortbildung und Berufsberatung

Bildung

  • Grund- und Sekundärbildung: Unsere Schulen bieten eine hochwertige Schulbildung. Kinder und Jugendliche aus den SOS-Kinderdörfern und deren Nachbarschaften besuchen dort den Unterricht. Darüber hinaus bieten wir z.B. Alphabetisierungskurse für Eltern. 2.871 Schulkinder und Erwachsene haben dadurch Zugang zu Bildung.

 

 

 

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