SOS-Hilfe für Ebola-Waisen

Hilfe für Ebola-Waisen

Helfen Sie Westafrikas Kindern: Jetzt spenden!

Das Ebola-Virus hat in Westafrika Tausende Menschen getötet. Zurück bleiben traumatisierte Kinder, die ihre Eltern verloren haben und wie Aussätzige behandelt werden. Die SOS-Kinderdörfer kümmern sich seit Ausbruch der Epidemie um Ebola-Waisen - mit Ihrer Hilfe!
Medizinische Versorgung, Nahrung, Sicherheit, ein Zuhause und eine Perspektive: So  helfen die SOS-Kinderdörfer Ebola-Waisen.

Nach dem ersten Fall im Dezember 2013 breitete sich die Ebola-Epidemie rasend schnell in  Liberia, Sierra Leone und Guinea aus.
Fast 30.000 Menschen wurden infiziert, mehr als 11.000 Menschen fielen dem Virus zum Opfer. Nach Schätzungen wurden rund 20.000 Kinder durch die Epidemie zu Waisen.

Seit August 2015 wurden nur noch Einzelfälle von Ebola registriert. Im März 2016 hob die Weltgesundheitsorganisation WHO dann den globalen Gesundheitsnotstand auf, den sie 2014 wegen der Ebola-Epidemie in Westafrika ausgerufenen hatte. Doch die Angst vor der Rückkehr des tödlichen Virus bleibt.

In Liberia, Sierra Leone und Guinea, die bereits vor der Seuche zu den ärmsten Ländern der Welt gehörten, leiden die Menschen weiter unter den sozio-ökonomischen Folgen der Krise. Die Versorgungslage bleibt kritisch. Familien, die durch die Seuche den Ernährer verloren haben, und vor allem die vielen Ebola-Waisen brauchen weiter Hilfe - jetzt und in den kommenden Jahren.

Hilfe für Ebola-Waisen

Bitte helfen sie Kindern in Westafrika, die ihre Eltern durch Ebola verloren haben. Spenden Sie jetzt!

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Ebola-Waisen: Stigmatisiert und geächtet

Die betroffenen Kinder benötigen Schutz und Hilfe. Ebola-Waisen sind stigmatisiert und geächtet. Aus Furcht vor Ansteckung werden viele nicht von ihren Angehörigen aufgenommen und landen auf der Straße. Gerade die Schwächsten haben niemanden, der ihnen beisteht.

Kampf gegen Ebola: SOS-Nothilfe für Waisen und Familien

Die SOS-Kinderdörfer in Liberia und Sierra Leone starteten 2014 ein Nothilfeprogramm, um Ebola-Waisen und von der Epidemie betroffenen Familien beizustehen. So hilft SOS:

Im Epizentrum der Ebola-Epidemie in Westafrika befinden sich drei besonders arme Länder: Liberia, Sierra Leone und Guinea. Die SOS-Kinderdörfer sind dort bereits seit Jahrzehnten aktiv.
  • 160 unbegleitete und verstoßene Ebola-Waisen finden Schutz und Betreuung in unseren SOS-Kinderdörfern in Liberia und Sierra Leone. Für insgesamt 100 weitere Ebola-Waisen richtete SOS zusätzlich Übergangsunterkünfte ein, bis eine langfristige, kindgerechte Lösung gefunden werden konnte.
  • 310 verwaiste Kinder, die bei Angehörigen untergekommen sind, werden durch Nahrungsmittel und Kleidung versorgt. Unterstützung erhalten auch die bedürftigen Pflegefamilien (mit im Schnitt sieben Kindern), so dass die SOS-Hilfe insgesamt rund 2500 Kinder und Erwachsene erreicht.
  • Während die medizinische Versorgung aufgrund der Ebola-Krise in Liberia zusammenbrach, blieb die SOS-Klinik in Monrovia weiter 24 Stunden am Tag geöffnet. Möglich wurde dies, weil Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger Schutzanzüge trugen. Unsere Mitarbeiter konnten so weiter Patienten versorgen und bei Krankheiten wie Malaria lebensrettende Hilfe leisten. Die Klinik stellte zudem die medizinische Versorgung für 2200 Kinder und erwachsene Ebola-Überlebende sicher, die aus den staatlichen Quarantäneeinrichtung in Monrovia entlassen worden waren. Ebola-Kranke nahm die SOS-Klinik in Monrovia allerdings nicht auf, da Verdachtsfälle an die spezialisierten Ebola-Behandlungszentren überstellt wurden.
  • SOS Liberia richtete in Monrovia eine Quarantänestation ein, um Babys und Kleinkinder bis fünf Jahren ganzheitlich zu betreuen. Um die gegenseitige Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, nahm die Station nicht mehr als 25 Kinder gleichzeitig auf. Die Mädchen und Jungen bleiben dort für 21 Tage in Quarantäne und werden, falls notwendig, medizinisch versorgt.
  • Als in Liberia im Februar 2015 die Schulen nach monatelanger Schließung wieder eröffnet wurden, bauten die SOS-Kinderdörfer in Liberia Brunnen und Wasserpumpen für zehn öffentliche Schulen im Umland von Monrovia. Über 10.000 Schulkinder wurden so erreicht.
  • Während der Epidemie wurde Nahrung knapp und die Lebensmittelpreise explodieren. Die SOS-Kinderdörfer in Sierra Leone unterstützten deshalb trotz der hohen Ansteckungsgefahr extrem bedürftige Familien, insgesamt gut 2000 Menschen, mit Nothilfepaketen.
  • Als die Stadt Kenema im Herbst 2014 unter Quarantäne gestellt und abgeriegelt wurde, versorgten SOS-Mitarbeiter 170 verstoßene Ebola-Waisen in einem örtlichen Kinderzentrum mit Nahrungsmitteln und medizinischem Material.

Das Ebola-Hilfsprogramm der SOS-Kinderdörfer wird durch die deutsche Bundesregierung (Auswärtiges Amt) finanziell unterstützt.

Trauer um drei SOS-Mitarbeiter

Die Ebola-Epidemie forderte die Leben von drei unserer SOS-Mitarbeiter: In Liberia erlagen eine SOS-Mutter und eine SOS-Krankenschwester dem gefährlichen Virus. In Guinea starb ein SOS-Lehrer an Ebola. Aufgrund der getroffenen Sicherheitsmaßnahmen und durch Aufklärung konnten jedoch weitere Todesfälle verhindert werden. In unseren SOS-Kinderdörfern in Liberia, Sierra Leone und Guinea blieben alle Kinder von der Seuche verschont.
 

Spenden Sie jetzt!

In Liberia, Sierra Leone und Guinea wütet die Ebola-Epidemie. Mit Ihrer Spende helfen Sie Waisen und Familien in den betroffenen Ländern. Vielen Dank!

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