Die nominierten Fotografen

Das Siegerfoto der Online-Abstimmung wird bei der Abschlussveranstaltung in Berlin am 5. Oktober prämiert und der Fotograf erhält als Preis CEWE WANDBILDER-Gutscheine im Wert von 1000 Euro. Der 2. und 3. Preisträger jeweils CEWE WANDBILDER-Gutscheine im Wert von 300 bzw. 200 Euro.

Folgende Fotografen sind mit einem Foto für das SOS-Foto des Jahres nominiert:

Conor Ashleigh
arbeitet als Fotograf, Video- und Kommunikationsspezialist vor allem im Entwicklungshilfebereich und für Hilfsorganisationen. Er hält Workshops und präsentiert seine Fotografien aus mehr als 60 Ländern in  Ausstellungen. Seine Bilder sind zudem in internationalen Medien wie der New York Times, Al Jazeera, Le Monde, Sydney Morning Herald und The Guardian zu finden. Conor Ashleigh lebt und arbeitet zwischen Australien und dem Mittleren Osten.

Gunter Bieringer
ist seit 1992 als freiberuflicher Fotograf tätig. Gunter Bieringer hat u.a. auch für verschiedene Hilfsorganisationen Reportagen fotografiert. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Architektur, Design und Reportage-Portrait.

Jens Honoré
beschreibt seine Arbeit als Lebenselixier. Die Bandbreite seiner Fotografie ist so vielseitig wie die Sujets, die ihm vor die Linse kommen. Sie reichen vom traditionellen afrikanischen Dorf bis hin zum Vorstandszimmer eines Pharmakonzerns. Er sieht seinen Beruf als Möglichkeit, die Lebenswelten unterschiedlicher Menschen mit seinen Bildern zu erzählen. Seine Fotos sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Besonders wichtig ist dem Dänen seine Arbeit für die SOS-Kinderdörfer, für die er seit 2009 verschiedene Länder bereist hat. Jens Honoré lebt in New York.

Alea Horst
fand als Quereinsteigerin 2012 zur Hochzeits- und Familienfotografie. Ihr Interesse gilt besonders sozialen Projekten, für die sie seit 2016 zusätzlich arbeitet: als Flüchtlingshelferin und Fotografin in Lesbos, in Trauma-Kindergärten in Jordanien und auf einem Rettungsboot im Mittelmeer. Auch Hilfsorganisationen in Deutschland liegen ihr am Herzen und werden von ihr fotografisch dokumentiert. In Zukunft möchte sie ihren Stil, den sie als kraftvoll und emotional beschreibt, noch mehr für gehaltvolle Themen im sozialen Bereich einsetzen.

Joris Lugtigheid
fand über seine Leidenschaft für das Element Wasser und Schnee zur Fotografie und hat sie zu seinem Beruf gemacht. 1997 absolvierte er die Akademie für Fotografie in Haarlem.  Jetzt kommt der Niederländer vier Monate im Jahr für Mode- und andere Fotoproduktionen in der ganzen Welt herum. Sein Augenmerk gilt aber der Portraitfotografie, denn der Mensch steht für ihn immer im Vordergrund. Etwas Besonderes sind dabei für ihn seine Reisen in die SOS-Kinderdörfer, die er schon in 18 Ländern besucht hat.

Christian Martinelli
ist Autodidakt und arbeitet seit 1999 als Fotograf. Heute ist er ein angesehener Fotokünstler, dessen Werke und Fotoprojekte in Galerien und Museen in ganz Europa ausgestellt werden. Der Südtiroler besuchte SOS-Kinderdörfer in Haiti, der Mongolei, Mexiko und lebt in Österreich und Italien.

Frank May
arbeitet seit 1999 für die dpa, Deutsche Presse Agentur  und ist seit 2008 festangestellter Fotograf bei der dpa-Tochtergesellschaft picture alliance. Zu seinen Kunden zählen Hilfsorganisationen, Unternehmen und Firmen, für die er im In- und Ausland Veranstaltungen fotografiert. Zu seinen Highlights zählen Reportagen über Prominente, große Sportveranstaltungen und die SOS-Kinderdörfer in aller Welt. Immer steht für ihn der Mensch im Mittelpunkt seiner fotografischen Arbeit.

Michela Morosini
hat einige Jahre als freie Foto-Assistentin gearbeitet und ist viel gereist, bevor sie Fotografin wurde. In den Bereichen Portrait und Reportage arbeitet sie besonders gern. Als Kinderfotografin ist sie sehr erfolgreich. „Suchen, erkennen, sehen, interpretieren und sich darin wiederfinden“, beschreibt Michela Morosini ihre Motivation, die sie als Fotografin antreibt.

Benno Neeleman
arbeitete - ehe er zur Fotografie kam - als Geographielehrer. 1987 begann er seinen Werdegang als Fotograf im Journalismus. Ab 1990 spezialisierte sich der Niederländer auf Reportagen im sozialen Bereich und arbeitete seither hauptsächlich für internationale NGOs und dokumentierte deren Hilfe in über 85 Ländern. Seine Arbeiten auf diesem Gebiet  sind mit Fotopreisen ausgezeichnet und werden auf Ausstellungen präsentiert.

Thomas Stankiewicz
ist seit 30 Jahren in der ganzen Welt unterwegs, seit 20 Jahren für namhafte Verlage als Reisefotograf. Sein erstes SOS-Kinderdorf erlebte er 1987 in Costa Rica, wo er froh war, dem Chaos im Nachbarland Nicaragua entkommen zu sein. Seither hat er auf seinen Reisen auch immer wieder SOS-Kinderdörfer besucht und sie als Horte des Friedens erlebt, wo Kinder geborgen und würdevoll aufwachsen.

Patrick Wittmann
hat als freier Fotograf in New York, Miami, Kapstadt, Paris und Los Angeles gearbeitet. Zurück in Deutschland hat er seinen Focus auf die Kinderfotografie gelegt. Den Spaß, den Patrick Wittmann an der Ehrlichkeit eines Kinderlächelns hat, überträgt er in seine Bilder. Seit vielen Jahren führen ihn Reisen für die SOS-Kinderdörfer weltweit auf alle Kontinente. Patrick Wittmann arbeitet als freier Fotograf und lebt in München.

Matthias Ziegler
hat an der Bayerischen Lehranstalt für Fotografie in München studiert. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Reportage- und Portraitfotografie. Seit 1990 reist er die meiste Zeit des Jahres rund um den Erdball und bringt Bilder mit von großer Sensibilität und emotionaler Kraft. Seine Fotografien wurden vielfach international ausgezeichnet und ausgestellt. Er arbeitet für renommierte Magazine wie Stern, Spiegel, SZ-Magazin, Die Zeit, Geo, GQ USA, Vogue Italia. Matthias Ziegler lebt in München.