Testamentspende und Nachlass

Was bleibt von uns und unserem Lebenswerk, wenn wir einmal nicht mehr sind? Mit Ihrem letzten Willen können Sie Kindern in Not eine bessere Zukunft hinterlassen.

Die wichtigsten Gründe, SOS im Testament zu bedenken

Es gibt viele Motivationen und Argumente, die SOS-Kinderdörfer weltweit in seinem Nachlass zu berücksichtigen:

  • Kindern ein Zuhause schenken: Die SOS-Kinderdörfer sind auf allen Kontinenten in über 130 Ländern aktiv für Kinder in Not. Mit Ihrer Testamentsspende schenken Sie Kindern ein liebevolles Zuhause.
  • In die Zukunft wirken: Mit einer Nachlass-Spende können Sie über Generationen hinweg wirken. Kinder, die von den SOS-Kinderdörfern begleitet werden, geben selbst als Eltern das Gute weiter, das sie erfahren durften. 
  • Alles ist geregelt: Von der Bestattung bis zur Wohnungsauflösung – wenn Sie die SOS-Kinderdörfer weltweit als Erben einsetzen, kümmern wir uns diskret und respektvoll um alle nötigen Angelegenheiten. 
  • Von der Erbschaftssteuer befreit: Das Finanzamt hat unseren Verein SOS-Kinderdörfer weltweit - Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. als gemeinnützig anerkannt. Jede testamentarische Zuwendung kommt somit ungeschmälert unserer Arbeit für Kinder in Not zugute.

"Da wir selbst kinderlos waren, war es unser gemeinsamer Wunsch, die SOS-Kinderdörfer weltweit als Erben einzusetzen. Mein Mann ist inzwischen verstorben und ich bin sehr froh zu wissen, dass alles gut geregelt ist und unser gemeinsames Erbe einer so guten Sache zukommen wird."

Frauke Epp, Feldafing, hat bis zur Pension bei SOS gearbeitet

 

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Häufige Fragen zu Testamentspenden und Nachlass

Wer ein Testament in Verwahrung hat oder findet, ist verpflichtet, dieses nach dem Tod des Erblassers beim Nachlassgericht abzugeben. Dort wird das Testament eröffnet und die im Testament bedachten Erben oder Vermächtnisnehmer werden benachrichtigt.

Wenn das Testament beim Nachlassgericht hinterlegt ist, erfolgen die Eröffnung und die Benachrichtigung automatisch.

Wenn von Ihnen keine Testamentsvollstreckung gewünscht wird und die SOS-Kinderdörfer weltweit zum Alleinerben eingesetzt sind, kümmern sich fachkundige Mitarbeiter um alle diese Angelegenheiten. Selbstverständlich übernehmen die SOS-Kinderdörfer weltweit dann auch die Kosten der Beerdigung und Grabpflege. In diesem Fall empfiehlt es sich, uns eine einfache Vollmacht auszustellen, da zwischen dem Todestag und der Eröffnung des Testamentes häufig mehrere Wochen vergehen.

Wenn Sie für Ihre Beerdigung spezielle Wünsche haben, vermerken Sie diese bitte in einem gesonderten Schriftstück (nicht im Testament!), welches Sie einer Person Ihres Vertrauens oder uns zusammen mit Ihrem Testament überlassen. Als Alternative empfehlen wir Ihnen den Abschluss eines Vorsorgevertrages bei einem Beerdigungsinstitut.

Wünsche zur Grabpflege können Sie auch in Ihr Testament aufnehmen.

Nein, die SOS-Kinderdörfer weltweit sind ein vom Finanzamt als gemeinnützig und mildtätig anerkannter Verein. Daher sind sie sowohl von der Erbschaft- als auch von der Schenkungsteuer befreit. Jede testamentarische Zuwendung und jede Schenkung kommt ungeschmälert der Arbeit der SOS-Kinderdörfer für Kinder in Not zugute.

Beachten Sie beim gemeinnützigen Vererben bitte Folgendes:

  • Testamentarische Vermächtnisse wirken sich beim Erben mindernd auf die Erbschaftsteuer aus.
  • Es dürfen für testamentarische Zuwendungen keine Zuwendungsbescheinigungen (Spendenbescheinigungen) ausgestellt werden, die der Erbe im Rahmen seiner Einkommenssteuererklärung geltend machen könnte.
  • Bitte beachten Sie, dass testamentarische Verfügungen mitunter eine vorherige steuerrechtliche Beratung erforderlich machen können, vor allem wenn Sie komplexe erbrechtliche Gestaltungen in Ihrem Testament treffen möchten oder Sie beispielsweise über Immobilien- oder Gesellschaftsvermögen verfügen.

In diesen Fällen sind wir Ihnen auf Wunsch gern bei der Suche nach einem Experten auf dem Gebiet des Steuerrechts behilflich.

Über die Verwertung einer Immobilie, die uns hinterlassen wird, entscheidet der Vorstand der SOS-Kinderdörfer weltweit nach einer fachkundigen Bewertung durch einen neutralen Sachverständigen. Der Verkauf der Immobilie erfolgt gegen Höchstgebot, zumeist über einen Makler.

Sie entscheiden, was Sie vererben oder vermachen wollen. Wertgegenstände wie z. B. Antiquitäten oder Schmuck werden fachkundig bewertet und versteigert.

Sie können grundsätzlich testamentarisch auch bestimmen, wofür Ihr Nachlass verwendet werden soll. Wenn Sie beispielsweise Ihr Erbe einem afrikanischen SOS-Kinderdorf hinterlassen oder Sie lieber ein SOS-Kinderdorf-Projekt in Russland unterstützen möchten, sollten Sie dies in Ihrem Testament festhalten.

Die Anordnung einer Zweckbindung kann jedoch auch zu Problemen bei deren Umsetzung führen. Bitte lesen Sie hierzu weiter auf der Seite Rechtliche Informationen/Inhalt eines Testamentes.

Internationale Erbfälle erlangen aufgrund der zunehmenden Mobilität immer mehr Bedeutung. Haben Sie also beispielsweise eine Ferienimmobilie oder Kapitalanlage im Ausland, sind hier sowohl hinsichtlich des anzuwendenden Erbrechts als auch des damit einhergehenden Erbschaftsteuerrechts einige Besonderheiten zu beachten.

Wir empfehlen Ihnen eine vorherige Beratung zu diesen Themen. Wenden Sie sich gern an uns. Bei Bedarf unterstützen wir Sie auch gern bei der Suche eines geeigneten, auf dem Gebiet des jeweiligen ausländischen Erbrechts versierten Rechtsanwaltes.

Selbstverständlich können Sie auch außerhalb einer erbrechtlichen Regelung Gutes bewirken. Dies ist neben einer größeren Spende auch in Form einer Schenkung von Immobilien, Grundstücken, etc. möglich. Wir beraten Sie hierzu sehr gern.

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Ihre Spende an die SOS-Kinderdörfer weltweit können Sie von der Steuer absetzen. Die SOS-Kinderdörfer weltweit sind als eingetragene gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. (Steuernummer 143/216/80527)