Überlebende des Genozids baut eine friedliche Welt

"Es war mir immer eine Freude anderen zu helfen. Ich bin, was ich heute bin, weil mir von anderen geholfen wurde. Ich durfte die Fürsorge einer Mutter genießen, nachdem ich meine Eltern verloren hatte. SOS-Kinderdorf hat mir geholfen, deswegen möchte ich das Gleiche tun." - Agnes Tuyishimire(32), Ruanda.


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    Agnes war acht Jahre alt, als sie nach Kigali zu ihrer neuen Familie kam. Ihre Eltern fielen dem Völkermord zum Opfer.  "Es war so spannend  zu erleben, wie wir Kinder auch den Menschen, die die Hoffnung im Leben verloren hatten, ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern konnten“, erzählt sie heute davon, welchen positiven Effekt das Kinderdorf auf die ganze Gemeinde hatte.
  • Agnes hat nie aufgehört, zu helfen, wo immer sie konnte: Während des Studiums setzte sie sich mit vollem Engagement für die Versöhnung unter den Überlebenden des Völkermords ein. Sie gründete zusätzlich eine kleine Kooperative, die einzelne hilfsbedürftige Frauen durch einen Kredit und intensive Betreuung dabei unterstützt, ihre Familie zu versorgen.
  • Agnes selbst machte ihren Abschluss in Projektmanagement. Heute arbeitet sie für ein von der Weltbank finanziertes Projekt. Mit ihrem Gehalt unterstützte sie ihre Brüder und Schwestern bei der Ausbildung. Dank Agnes, beendeten drei ihrer Vettern die Universität.

„Ich wünsche mir eine friedliche Welt, in der alle Menschen glücklich sind“ sagt Agnes heute.

" Agnes Engagement ermöglicht wunderbare Dinge in ihrer Gemeinde. " - Ntababa , Leiter des SOS- Kinderdorf Kigali

 


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