Taifun "Haiyan" auf den Philippinen

Zahlen und Fakten zu der Katastrophe

Die Stadt Tacloban wurde in weiten Teilen dem Erdboden gleich gemacht. Zerborstene Häuser, abgedeckte Dächer oder Autowracks schwammen in den Straßen. Bäume wurden entwurzelt und Stromleitungen zerrissen. Der Taifun "Haiyan" – der Name ist chinesisch und bedeutet "Sturmvogel" - hat auf den Philippinen eine Schneise der Verwüstung, Tote und Verletzte hinterlassen und unzählige Menschen obdachlos gemacht. Die Zahlen und Fakten belegen das gewaltige Ausmaß der Katastrophe - und stehen für unermessliches Leid der Taifun-Opfer.
  • Der Taifun "Haiyan", der auf den Philippinen "Yolanda" heißt, brach am 8. November 2013 über die Menschen des Inselstaats herein. Er gilt als der stärkste Wirbelsturm aller Zeiten. Die Angaben zur Windstärke variieren zwar, US-Meteorologen zufolge wurden Windböen mit einer Stärke bis zu 380 km/h gemessen. Bei Auftreffen an Land hatte der Sturm mindestens 235 km/h. Wer sich im Freien aufhielt, war in absoluter Lebensgefahr.
  • Auf der Insel Leyte ist die Stadt Tacloban mit ihren 200.000 Einwohnern besonders stark betroffen. Rund 90 Prozent der Stadt wurden zerstört: ein Trümmerfeld.
  • Mit dem Sturm kam auch das Wasser: Der Sturm trieb vom Meer eine bis zu fünf Meter hohe Flutwelle vor sich her. Riesige Wellen spülten sogar große Schiffe an Land. Sintflutartige Regenfälle haben zusätzlich zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Das Hochwasser erreichte in der Stadt Tacloban einen Stand von bis zu 4,5 Metern.
  • Unzählige Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben. Viele wurden von herumfliegenden Gebäudeteilen verletzt oder sind in den Fluten ertrunken. 6.166 Tote wurden registriert, hinzukommen 1.785 Vermisste. Mehrere Zehntausende erlitten zum Teil schwere Verletzungen.
  • 4,1 Millionen, darunter 1,7 Millionen Kinder, haben ihr Zuhause verloren und wurden obdachlos. Viele wurden notdürftig in öffentlichen Gebäude oder Kirchen untergebracht, Unzählige Obdachlose harrten auf den Straßen aus, wo sie weiteren Regenfällen und Stürmen ausgesetzt waren. Rund 200 Familien hatten auf den Geländen der SOS-Kinderdörfer in Tacloban und Calbayog Zuflucht gesucht.
  • Rund 14,1 Millionen Menschen, so schätzt die UN, sind vom Taifun betroffen - also etwa jeder achte Einwohner der Philippinen. Die Taifun-Opfer, unter ihnen 5,9 Millionen Kinder, benötigen dringend Hilfe: Wasser, Lebensmittel, Medikamente – aber auch langfristige Hilfe beim Wiederaufbau.
  • 1,1 Millionen Häuser wurden durch die Taifun-Katastrophe zerstört oder beschädigt.

SOS-Hilfe für Taifun-Opfer

Die SOS-Kinderdörfer haben unmittelbar nach der Katastrophe erste Nothilfemaßnahmen ergriffen. Neben dringender Soforthilfe werden die betroffenen Kinder und Familien auch dauerhaft unterstützt. Erfahren Sie hier, wie SOS auf den Philippinen hilft.

Helfen Sie Kindern in Not!

Schenken Sie Not leidenden Kindern auf den Philippinen eine Zukunft: Helfen Sie mit Ihrer Spende oder Patenschaft!
 Jetzt helfen!