LGBTIQ*: Alle sollen sie selbst sein dürfen!

Unsere Programme setzen sich für Toleranz und gegen Diskriminierung ein

An vielen Orten der Welt setzen sich die SOS-Kinderdörfer dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in Not sich in Sicherheit und angenommen fühlen. Nur dann fassen sie Vertrauen und können wachsen. LGBTIQ*-Kinder und -Jugendliche, die ihre Familie verloren haben oder verlassen wurden, leiden doppelt: Unter der Trennung von ihren Eltern und dem Gefühl, irgendwie anders zu sein. Aber auch Kinder, die in ihren Ursprungsfamilien aufwachsen, erfahren durch die Gesellschaft Diskriminierung.

Spüren die Kinder, dass ihre sexuelle Identität und Orientierung nicht der sozialen Norm entspricht, kann sie das in tiefe Verzweiflung stürzen. Die SOS-Kinderdörfer begleiten sie bei ihrer Identitätsfindung, unterstützen sie mit Aufklärung und Zuwendung. In Workshops bilden wir Mitarbeiter:innen oder Lehrer:innen weiter und versuchen so, andere Kinder und Erwachsene zu erreichen. Denn Vorurteile entstehen vor allem, weil Themen wie Sexualität oder Geschlechtsidentitäten tabuisiert werden.

In Ländern, in denen Homosexualität per Gesetz verboten ist, stoßen wir allerdings an unsere Grenzen: Der Einsatz für LGBTIQ*-Rechte kann dort zur zwangsweise Schließung der Programme der SOS-Kinderdörfer führen und unsere Mitarbeiter:innen setzen sich der Gefahr drastischer Strafen aus.

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Ihre Spende an die SOS-Kinderdörfer weltweit können Sie von der Steuer absetzen. Die SOS-Kinderdörfer weltweit sind als eingetragene gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. (Steuernummer 143/216/80527)