600 Millionen Menschen in der Subsahara-Region sind extrem arm - Kinder leiden besonders
Der afrikanische Kontinent ist ein Brennpunkt der globalen Armut. In den Ländern südlich der Sahara leben insgesamt an die 600 Millionen Menschen, so die Weltbank, unterhalb der Armutsgrenze. Gerade Kinder leiden besonders. Doch was sind die Ursachen von Armut und Ungleichheit? Welche Herausforderungen verbinden den Kontinent im Kampf gegen die Armut – oder scheren wir 54 Nationen über einen Kamm? Welche Erfolge gibt es – und warum gilt Afrika als Kontinent der Chancen?
Vor allem in zerrütteten und fragilen Staaten wächst die extreme Armut in Subsahara-Afrika. Unser Foto zeigt eine Frau mit ihrem Baby, die vor dem Krieg im Sudan in den Tschad geflüchtet ist. Die SOS-Kinderdörfer leisten humanitäre Hilfe. Foto: Jakob Fuhr
Afrika ist ein Kontinent der Vielfalt und der Gegensätze – auch der Chancen. In 54 Ländern, 49 davon in Subsahara-Afrika, leben insgesamt etwa 1,3 Milliarden Menschen. Allein die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Nationen sind gewaltig - wie auch zwischen boomenden Metropolen und strukturschwachen ländlichen Regionen. Äthiopien oder Ruanda gehören seit Jahrzehnten zu den am schnellsten wachsenden Ökonomien weltweit. Nigeria, eine der größten Volkswirtschaften des Kontinents, ist dagegen zurückgefallen: Das Land hängt stark von den Einnahmen aus Öl und Gas ab – und die kommen beim Großteil der 240 Millionen Nigerianer:innen nicht an. Durch politische und wirtschaftliche Stabilität konnten wiederum Nationen wie Äquatorialguinea, Benin, Gabun, Ghana und Senegal kontinuierlich Erfolge im Kampf gegen die Armut erzielen.
Insgesamt ging es auf dem Kontinent lange stetig bergauf - vor allem aufgrund des starken Wirtschaftswachstums in den 2000er Jahren. Der Anteil der in extremer Armut lebenden Menschen an der Gesamtbevölkerung ging im subsaharischen Afrika stark zurück: von 53,8 Prozent im Jahr 1990 auf 35,4 Prozent im Jahr 2019. Immer mehr stiegen in mittlere Einkommensgruppen auf und hatten besseren Zugang zu Elektrizität, Bildung und Gesundheitsversorgung. Trotz dieser enormen Fortschritte: Aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums stieg die absolute Zahl extrem armer Menschen in der Region von 278 auf 397 Millionen.
Bereits ab Mitte der 2010er Jahre begann Subsahara-Afrika im Kampf gegen die Armut hinter anderen Weltregionen zurückzufallen, vor allem hinter Ostasien und dem pazifischen Raum sowie Südasien. Die COVID-19-Pandemie führte dann ab Anfang 2020 zu einem massiven Rückschlag: Aufgrund der ökonomischen Folgen stieg die globale extreme Armut erstmals seit Jahrzehnten wieder an – und afrikanische Staaten waren besonders betroffen. 2022 folgte der Krieg in der Ukraine, der erneut Lieferketten unterbrach und zu steigenden Lebensmittelpreisen führte. Viele Industrienationen begannen ab 2025, ihre Entwicklungsgelder zu kürzen, allen voran die USA mit derAuflösung der US-Entwicklungshilfe-Agentur USAID. Durch den Irankrieg seit Anfang März 2026 werden nicht nur Treibstoff, sondern auch Düngemittel teuer – wieder drohen fragile Volkswirtschaften besonders unter Druck zu geraten.
Der afrikanische Kontinent ist von der globalen Ungleichheit besonders stark betroffen. Die folgenden Zahlen und Fakten können eine differenzierte Perspektive auf 54 Länder keinesfalls ersetzen – sie können jedoch als Indikatoren für Trends und strukturelle Probleme dienen, die viele Länder der Region verbinden.
Im Jahr 2025, so schätzt die Weltbank, waren weltweit etwa 830 Millionen Menschen extrem arm – rund 70 Prozent von ihnen leben in Ländern Subsahara-Afrikas. Das sind fast 600 Millionen Menschen und im Schnitt nicht ganz die Hälfte (46 Prozent) der Bevölkerung. Zum Vergleich die Zahlen nach dem Multidimensional Poverty Index (MPI): 522 Millionen Menschen sind demnach in Subsahara-Afrika durch akute multidimensionale Armut betroffen, gefolgt von Südasien mit 402 Millionen. Weltweit leben 1,1 Milliarden Menschen in akuter multidimensionaler Armut.
Kinder sind besonders betroffen: Jeder zweite Mensch auf dieser Welt, der in Armut lebt, ist ein Kind. Über drei Viertel aller extrem armen Kinder leben in der Subsahara-Region: Zwischen 2014 und 2024 ist die Region im Kampf gegen Kinderarmut kaum vorangekommen.
Neun der zehn ärmsten Ländern der Welt sind afrikanische Staaten. Nach den Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist das Bürgerkriegsland Jemen die einzige nichtafrikanische Nation. Die afrikanischen Staaten sind: Südsudan, Burundi, die Zentralafrikanische Republik, Malawi, Madagaskar, Sudan, Mosambik, die Demokratische Republik Kongo und Niger. Das IWF-Ranking bemisst sich am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf.
421 Millionen extrem arme Menschen, so die Weltbank, leben in von politischer Instabilität und Konflikten zerrütteten Ländern, die Hälfte davon sind Nationen in Subsahara-Afrika.
Eine Mitarbeiterin der SOS-Kinderdörfer in Somalia untersucht ein Kind auf Mangelernährung. Foto: On Screen Productions/Kevin OumaDie extreme Armut führt zu Hunger in Afrika. Im Jahr 2024, so der Welternährungsbericht, litten weltweit rund 673 Millionen Menschen an Hunger – davon etwa 307 Millionen in Afrika und 323 Millionen in Asien sowie rund 34 Millionen in Latein Amerika und der Karibik. Besonders alarmierend: Jeder fünfte Mensch auf dem afrikanischen Kontinent ist unterernährt, während es in Asien knapp sieben Prozent sind. Prognosen zeigen, dass Hunger zwar weltweit leicht zurückgeht, aber bis 2030 werden voraussichtlich immer noch 512 Millionen Menschen betroffen sein, fast 60 Prozent davon in Afrika.
Aufgrund von chronischer Unterernährung sind weltweit rund 150 Millionen Kinder unter fünf Jahren zu klein für ihr Alter (sogenanntes "Stunting"). Brennpunkte sind Südasien und Afrika: Gut die Hälfte der Mädchen und Jungen leben in südasiatischen Ländern, zwei von fünf in afrikanischen Staaten.
Eng mit Armut verbunden ist auch die Kinderarbeit, die eine Folge fehlender sozialer Absicherung ist. Kinder müssen arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familie beizutragen – ein Teufelskreis, denn Kinderarbeit statt Schulbildung führt wieder zu mehr Armut. Im Jahr 2024 arbeiteten weltweit etwa 138 Millionen Kinder, so schätzen die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) und UNICEF, davon fast zwei Drittel (rund 87 Millionen) in Subsahara-Afrika. Obwohl der Anteil der Kinder in Kinderarbeit dort leicht von 24 auf 22 Prozent sank, blieb die absolute Zahl aufgrund von Bevölkerungswachstum, Armut und Krisen konstant – Subsahara-Afrika trägt somit weiterhin die Hauptlast der weltweiten Kinderarbeit.
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Die extreme Armut in Afrika hat viele Gründe, die zum Teil eng miteinander verknüpft sind. Zu den wichtigsten strukturellen Ursachen gehören:
Kolonialismus und die Folgen
Versklavung, Ausbeutung, gewaltsame Fremdherrschaft bis hin zum Völkermord: Viele afrikanische Staaten leiden bis heute unter den Spätfolgen von Sklavenhandel, Kolonialismus und Imperialismus. Die europäischen Kolonialmächte - Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Portugal, Belgien, Italien und Spanien – zerstörten lokale Gemeinschaften mit ihren politischen und wirtschaftlichen Strukturen, unterdrückten kulturelle Identitäten und bereiteten durch willkürlich gezogene Grenzen den Nährboden für spätere Konflikte.
Auch mit der Erlangung staatlicher Souveränität in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg endete die Fremdbestimmung aufgrund fortbestehender wirtschaftlicher Abhängigkeiten und politischer Interventionen nicht: Wie schon in der Kolonialzeit sicherten sich die ehemaligen Kolonialmächte den Zugang zu den Rohstoffen und Absatzmärkten des Kontinents. Kwame Nkrumah, erster Präsident Ghanas, prägte deshalb den Begriff des Neokolonialismus.
Während des kalten Kriegs wurde die Dekolonisierung Afrikas durch den Machtkampf zwischen den USA und der Sowjetunion begleitet. Der Bürgerkrieg in Angola (1975–2002) ist ein Beispiel: Er gilt als einer der letzten und verheerendsten Stellvertreterkriege mit bis zu einer halben Million Toten. Und Äthiopien – das einzige afrikanische Land, das sich erfolgreich gegen die Kolonisierung verteidigt hatte – versank nach einem prosowjetischen Militärputsch im Jahr 1974 im Bürgerkrieg. Weil das sozialistische Regime Hunger als Waffe einsetzte, aber auch wegen der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft führte die extreme Dürre in den Jahren 1984 und 1985 zu einer Hungersnot, die Schätzungen zufolge zwischen 500.000 bis einer Million Menschen das Leben kostete.
In der postkolonialen Debatte wird auch die westliche Entwicklungshilfe als paternalistisch kritisiert, da Hilfeleistungen oft an Bedingungen geknüpft seien, die eher den Interessen der Geberländer dienten, als die strukturellen Probleme der Empfängerländer anzugehen. Der Einfluss multinationaler Unternehmen und internationaler Finanzinstitutionen wie der Internationale Währungsfonds (IWF) und der Weltbank wird ebenfalls als neokolonial bewertet. Das gleiche gilt für Russlands antiwestliche Machtpolitik in der Zentralafrikanischen Republik oder den Putschstaaten im Sahel sowie Chinas wirtschaftliches Engagement auf dem Kontinent – vor allem US-amerikanische Stimmen warnen, Afrika tappe nun in eine chinesische Schuldenfalle.
Die postkoloniale Kritik ist komplex und kontrovers, doch Tatsache ist: Von der kolonialen "Drainage"-Ökonomie hin zu breitaufgestellten, untereinander vernetzten Volkswirtschaften mit nachhaltigem Wachstum führen weite Wege – und die einzelnen Nationen Afrikas haben ihren Weg unterschiedlich erfolgreich beschritten. Insgesamt lässt sich sagen: Die meisten afrikanische Staaten exportieren weiterhin vor allem unverarbeitete Rohstoffe und importieren verarbeitete Güter. Die Profite aus dieser internationalen Wertschöpfungskette fielen und fallen dabei vor allem im globalen Norden an.
Um in ihre Infrastruktur und heimische Industrien investieren zu können, haben afrikanische Staaten auf den internationalen Finanzmärkten hohe Kredite aufgenommen. Die Folge: Die starke Abhängigkeit vom Welthandel und stark schwankenden Rohstoffpreisen sowie drückende Schulden machen viele afrikanische Volkswirtschaften besonders krisenanfällig.
Armutsbekämpfung ist eines der wichtigsten UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs).
Überschuldung
Viele der ärmsten Länder der Welt werden von ihrer wachsenden Schuldenlast zunehmend erdrückt. Die gesamten Auslandsschulden der Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen sind auf ein Rekordhoch von 8,9 Billionen US-Dollar geklettert, so der International Debt Report 2025 der Weltbank.
Für zahlreiche afrikanische Staaten bedeutet das: Sie sind gezwungen, immer mehr Geld für Zinsen auszugeben, statt in wichtige Bereiche wie Gesundheit oder Bildung zu investieren. Hohe Zinsen und schwaches Wirtschaftswachstum lassen vielen Regierungen kaum noch Spielraum, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Die Überschuldung bremst so Entwicklung und verschärft die Armut, gerade auch in vielen Staaten Subsahara-Afrikas.
Ungerechte Handelsstrukturen
Reiche Länder schaffen ungerechte Handelsstrukturen, indem sie ihre Märkte durch hohe Agrarzölle abschirmen und die eigene Landwirtschaft stark subventionieren. Darunter leidet die Landwirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent und wird in ihrer Entwicklung ausgebremst. Die Regierungen der USA, der Länder Europas und anderer wohlhabender Staaten tragen mit dieser Politik also zur Armut in Afrika bei.
Mangelnder Zugang zu Bildung
Bildung ist der Schlüssel für wirtschaftliches Wachstum und Armutsbekämpfung. Doch trotz steigender Einschulungsraten gehen weiterhin 118 Millionen afrikanische Kinder und Jugendliche nicht zur Schule – weltweit sind es 272 Millionen. Und nur 9 Prozent der Afrikaner:innen haben Zugang zu Hochschulbildung, womit der Kontinent insgesamt deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt von 38 Prozent liegt.
Klimakrise
Obwohl Afrika nur knapp 4 Prozent zu den globalen CO₂-Emissionen beiträgt, ist der Kontinent besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Dürreperioden, Überschwemmungen und andere extreme Wetterereignisse stellen viele Gemeinschaften vor große Herausforderungen, verschärfen Armut und zwingen Menschen zur Migration.
Laut einem UN-Bericht könnte der Klimawandel bis 2050 das Bruttoinlandsprodukt der Länder südlich der Sahara um weitere drei Prozent senken. Schon bis 2030, befürchten die Experten, werden bis zu 118 Millionen extrem arme Menschen in Afrika von Dürren, Überschwemmungen und extremer Hitze betroffen sein.
Klimasmarte Landwirtschaft: In Somalia und Somaliland bilden die SOS-Kinderdörfer Jugendliche in hydroponischer Pflanzenzucht aus, um ihnen ganzjährig Zugang zu frischen Nahrungsmitteln und langfristig eine sichere Einkommensquelle zu ermöglichen.
Unzureichende landwirtschaftliche Infrastruktur
Brunnen, Bewässerungssysteme, Lagermöglichkeiten, landwirtschaftliche Maschinen, Straßen zu den Märkten – in vielen Regionen Afrikas fehlt es in der Landwirtschaft sowohl an Infrastruktur als auch an Technologie. Die Produktivität ist daher gering. Gleichzeitig macht den Kleinbäuer:innen zunehmend der Klimawandel zu schaffen.
Der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Staaten Subsahara-Afrikas unterscheidet sich zwar gewaltig, insgesamt ist in der Region jedoch etwa die Hälfte der Bevölkerung im Agrarsektor beschäftigt. Daher ist Hilfe zur Selbsthilfe für Kleinbäuer:innen so wichtig im Kampf gegen die Armut.
Bevölkerungswachstum: Armutsrisiko oder Zukunftschance?
In allen Ländern Subsahara-Afrikas ist die Geburtenrate in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen: zwischen 1970 und 2020 sank diese im Schnitt von fast 7 Kindern auf 4,56 Kinder pro Frau. Auch hier gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und Regionen: In Kenia bringt eine Frau im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 3,2 Kinder zur Welt, im Tschad dagegen sechs Kinder. Dennoch belegt der Trend einen eindeutigen wechselseitigen Zusammenhang: zwischen wirtschaftlicher Entwicklung, Zugang zu Bildung und Empowerment von Mädchen und Frauen.
Gleichzeitig bieten die jungen Bevölkerungen vieler afrikanischer Staaten großes volkswirtschaftliches Potenzial. Während etwa Europa oder auch China zunehmend altern, werden bis 2050 etwa 8 bis 11 Millionen junge Afrikaner:innen jedes Jahr in den Arbeitsmarkt eintreten. Die Weltbank spricht von einer "demografischen Dividende" – damit diese sich auszahlt, sind jedoch Investitionen in Bildung und die Schaffung von Arbeitsplätzen erforderlich. Hält die Wirtschaft mit dem Bevölkerungswachstum nicht mit, droht dies Entwicklungsfortschritte im Kampf gegen die Armut zu verlangsamen. Laut einer aktuellen Studie von UNICEF wird sich die Bevölkerung Afrikas bis zum Jahr 2050 auf zwei Milliarden Menschen verdoppeln.
Die Beendigung der Armut in allen Ländern bis 2030 ist eines der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals - SDGs) der Vereinten Nationen. Doch aufgrund der Corona-Krise und ihren wirtschaftlichen Folgen ist die weltweite Armut erstmals seit zwanzig Jahren wieder angestiegen. Brennpunkte sind vor allem die Regionen Subsahara-Afrika und Südasien. Und die Uhr tickt: Wenn die Weltgemeinschaft ihre Anstrengungen nicht massiv verstärkt, dann werden bis 2030 immer noch 8,9 Prozent der Weltbevölkerung in extremer Armut leben. Eine nachhaltige Lösung im Kampf gegen die Armut erfordert langfristige Investitionen in Bildung, Infrastruktur und faire wirtschaftliche Partnerschaften.
Die SOS-Kinderdörfer in Afrika engagieren sich in 47 Ländern. In den 142 Kinderdörfern finden verwaiste und verlassene Kinder ein neues Zuhause. Mit ihren langfristigen Entwicklungsprojekten und durch humanitäre Soforthilfe kämpfen die SOS-Kinderdörfer seit dem Jahr 1970 gegen die Armut in Afrika. Insgesamt erreichen die SOS-Kinderdörfer in Afrika 6.549.100 Kinder, Jugendliche und Eltern.
Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben: Mädchen im SOS-Kinderdorf auf den Kap Verden lernen gemeinsam - Foto: Alea Horst
Wie wir helfen:
Familien stärken: Die SOS-Kinderdörfer fördern Eltern und Kinder, bevor ihre Familie auseinanderbricht. Unsere Familienstärkungsprogramme reichen von akuter Unterstützung z. B. bei der Versorgung mit Lebensmitteln über psychologische Hilfe bis hin zu Fortbildung, Hilfe zur Selbsthilfe und Mikrokrediten.
Bildung und Ausbildung: In unseren Kindergärten, Schulen und Ausbildungsprogrammen oder durch Unterstützung beim Schulgeld befähigen wir junge Menschen, sich aus der Armut zu befreien.
Kinderrechte: Wir machen uns weltweit für Kinderrechte stark und kämpfen gegen Kinderarbeit, Kinderehe und Diskriminierung.
Gesundheitsvorsorge: Die SOS-Kinderdörfer betreiben medizinische Zentren, Geburtshilfekliniken sowie Programme der Gesundheitsvorsorge und -prävention in Ländern, in denen viele Menschen keinen Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung haben.
Chancengleichheit: Wir stärken in unseren Programmen die Rechte von Mädchen und Frauen. Geschlechtergerechtigkeit ist eine entscheidende Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung – und damit auch für den Kampf gegen die Armut.
Am staubigen Rand von Baidoa holen sich Kinder still und leise zurück, was ihnen die Krise genommen hat: die Chance zu lernen, zu wachsen und wieder zu hoffen
Arsema (18) hat als Kind für ihre blinde Mutter gesorgt. Jetzt fördern die SOS-Kinderdörfer ihren Schulabschluss und ihren Traum, Augenärztin zu werden.
Genet (30) hat ihren Mann im Tigray-Krieg verloren. Für ihren Sohn Yimrhane (4) will sie jetzt stark sein. Mit Hilfe der SOS-Kinderdörfer in Äthiopien eröffnete die Witwe eine kleine Bäckerei.
Die Not während des Tigray-Kriegs zwang Amanit in die Prostitution. Die SOS-Kinderdörfer in Äthiopien ermöglichten ihr und ihrer Tochter einen Neuanfang in Würde.
Edem kam HIV-positiv zur Welt und musste Krieg und Not erleben. Nun hat sie ein gesundes Baby bekommen – mit Unterstützung der SOS-Kinderdörfer schöpft ihre Familie neue Zuversicht.
Nachdem Gideons Vater starb, verlor seine Familie ihr Zuhause. Von den SOS-Kinderdörfern in Ghana erhielt Gideons Mutter einen Crashkurs in Selbständigkeit – jetzt träumen sie von einem eigenen Zuhause.
In Ruanda schlafen Straßenkinder im Freien, in Hauseingängen oder verlassenen Gebäuden. Ausbeutung, Schläge und Diskriminierung gehören zum Alltag. Im SOS-Kinderdorf in Kigali, der Hauptstadt, gibt es einen Schutzraum für Straßenkinder.
Host Hannah erzählt in unseren Videos bewegende und inspirierende Geschichten, wie Menschen in schwierigen Lebenssituationen Mut entwickeln und ihre Zukunft wieder selbst in die Hand nehmen.
Das Next-Economy-Programm der SOS-Kinderdörfer Somaliland unterstützt junge Menschen beim Berufseinstieg. Die Tiermediziner Ayman und Abdi haben auf diesem Wege eine Hühnerfarm aufgebaut.
Zu Ivans Werkstatt in Ruanda kommen Menschen mit Ideen für den perfekten Schuh. Ivan hört zu, misst, skizziert – und legt los. Bis zur eigenen Werkstatt war es allerdings ein weiter Weg.
Saraphina ist eine von vielen Mädchen in Tansania, die mit der harten Realität einer frühen Schwangerschaft konfrontiert sind – eine Situation, die jungen Frauen oft ihre Selbstbestimmung und ihre Zukunftschancen kostet.
Cynthia, 19, hatte während ihrer Schulzeit nie Zugang zu einem Computer. Heute lernt sie am Nairobi Community iHub Data Science und JavaScript und möchte, dass mehr Mädchen diese Chancen bekommen.
Ashra lernt mit Unterstützung der SOS-Kinderdörfer, ihr Trauma zu überwinden. Ihre Geschichte zeigt, wie Offenheit, professionelle Hilfe und Gemeinschaft Kindern neue Hoffnung und Stärke schenken können.
Wenn die 22-jährige Benita über Klimaschutz spricht, strahlt sie Hoffnung aus – obwohl die Umweltverschmutzung das Klima und die Lebensbedingungen ihrer Landsleute immer stärker belastet.
Baidoa in Somalia war lange Zeit ein Synonym für Dürre, Hunger und Vertreibung. Doch inmitten dieser trostlosen Landschaft sprießt Hoffnung auf. Ein Gewächshausprojekt hat das Leben hunderter Flüchtlingsfamilien verändert.
Die 22-jährige Saara aus Namibia ist eine Vorreiterin. Entschlossen, gegen die Dürre in ihrem Land zu kämpfen, wuchs sie über sich hinaus: Sie bewarb sich bei den Eco Champions – der Klima-Initiative der SOS-Kinderdörfer.
Fatoumatta steht finanziell auf eigenen Beinen. Dabei schien ihr Schicksal zunächst ein ganz anderes zu sein: Sie hat eine starke Gehbehinderung. Wie die junge Frau es geschafft hat und heute selbst Menschen mit Behinderung stärkt.
Jankey verkauft Eis, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Dabei lässt sie sich nicht unterkriegen – nicht einmal von der größten Müllhalde Gambias. Erleben sie die interaktive Story!
Fatou Bintou Sallah, Sozialarbeiterin bei den SOS-Kinderdörfern in Gambia, erzählt, wie wichtig Bildung für ihr eigenes Leben ist – und für die Familien, die sie betreut.
Sie fliehen vor Boko Haram, Gewalt und Hunger: Auf der Flucht drohen Kindern und Frauen im Tschad viele Gefahren – Betroffene erzählten uns, was sie belastet und was ihnen neue Kraft gab.
Schüsse, Schreie, Explosionen: So hörte sich die Kindheit an für Anais aus der Zentralafrikanischen Republik. Erst in einem SOS-Kinderdorf im Senegal fand sie Sicherheit und Stabilität.
Mit Fleiß und Geschäftssinn hat sich Dador eine Existenz aufgebaut. Ihr Wissen gibt die erfolgreiche Kleinunternehmerin an andere alleinerziehenden Mütter weiter. Die SOS-Kinderdörfer in Gambia leisten dabei Starthilfe.
Die Psychologin eines SOS-Kinderdorfes in Marokko erzählt, wie sie sich auf die Ankunft von 32 Kindern vorbereitet, die beim Erdbeben zu Waisen wurden.
Wairegi aus Kenia wurde als Kind schwer von seinem Vater misshandelt. Im Video erzählt er uns, wie er mithilfe einer psychologischen Beraterin in ein glücklicheres Leben findet.
Die Changemakerin Yvette Natta hat eine Vision: Als Mitglied des YouthCan!-Jugendbeirats gibt sie jungen Menschen in ihrer Heimat Benin, Westafrika, ein Stimme.
Die 21-jährige Genet floh vier Tage lang zu Fuß durch Äthiopien, vor Krieg und Gewalt. Warum? Weil sie weiter studieren will. In diesem Interview berichtet sie, was ihr hilft, die Traumata zu überwinden.
Hannah wünscht sich ein friedliches Leben, denn der Bürgerkrieg in Tigray, im Norden Äthiopiens, hat dem kleinen Mädchen alles genommen. Nun wird sie von uns psychologisch betreut.
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Mouhamed aus dem Senegal wuchs in prekären Verhältnissen auf. Dann hatte er eine zündende Geschäftsidee. Mit Hilfe der SOS-Kinderdörfer entwickelte er sich zum umweltbewussten Jungunternehmer.
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Ida Faal hat sich bei den SOS-Kinderdörfern in Gambia zur Automechanikerin ausbilden lassen. Mit großem Selbstbewusstsein plant sie das erste Auto "Made in Gambia".
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Seine alleinerziehnde Mutter und seine ältere Schwester sind wegen des tödlichen Ebola-Virus gestorben: Saye* (10) aus Monrovia hat keine Familie mehr und wohnt jetzt in einem Auffangheim in Liberia.
Der Niger ist eines der ärmsten Länder Afrikas. Immer wiederkehrende Dürren bedrohen das Leben von Hunderttausenden. Besonders betroffen sind die Kinder.
Lange war SOS-Mutter Nyanyul Look überzeugt, dass die Kämpfer im Südsudan niemals ein Zuhause für verlassene Kinder angreifen würden – bis sie plötzlich das Dorf stürmten!
Auf der Suche nach einem sicheren Ort war Isaac James, Jugendleiter der SOS-Kinderdörfer, allein mit 30 Kindern einen Monat lang im Südsudan auf der Flucht.
Als 1994 der Völkermord in Ruanda losbrach, mussten auch die Familien im SOS-Kinderdorf Kigali um ihr Leben fürchten. SOS-Mutter Helene setzt sich heute aktiv für die Aufarbeitung der Geschichte ein.
In Somalia leiden die Menschen unter der schlimmsten Hungersnot seit 60 Jahren - ausgelöst durch Dürre und jahrzehntelangen Bürgerkrieg. Die SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe.
Dr. Mossane Dominique Ndour arbeitet als Ärztin im medizinischen SOS-Zentrum Kaolack im Senegal. Hier erzählt sie von Fily, einem HIV-infizierten Mädchen, das sie behandelte.
Die SOS-Kinderdörfer weltweit engagieren sich seit 1971 in Afrika und sind mittlerweile in 47 Ländern des afrikanischen Kontinents tätig. Schulen, Kliniken und Berufsbildungszentren gehören zu den Einrichtungen, die von SOS-Kinderdörfern weltweit finanziert werden.
Begleiten Sie Dieter Nuhr bei seinem Besuch der SOS-Kinderdörfer in Sudan. Mit Empathie und Witz berichtet der Comedian von glücklichen Kindern, starken Frauen und hervorragendem Kaffee.
In der SOS-Schule im äthiopischen Gode werden nicht nur Zahlen und Worte gelehrt, sondern auch Werte. Im Fach "Lifeskills" lernen Kinder den respektvollen Umgang mit sich selbst und anderen.
Tür an Tür: Im südafrikanischen Rustenburg verfolgen die SOS-Kinderdörfer einen neuen Ansatz. Ziel ist eine noch bessere Integration der SOS-Familien in Nachbarschaft und Gesellschaft.
Eben geboren, ließ ihre Mutter sie zurück – in einem Krankenhaus in Casablanca, Marokko. Mit Hilfe des SOS-Kinderdorfs Bouazza ging Meryem dennoch ihren Weg.
Seit 2008 unterstützt SOS bedürftige Familien in der Nachbarschaft des Kinderdorfs Mombasa. Wir befähigen Eltern, ihren Kindern aus eigener Kraft eine Perspektive zu geben. Begleiten Sie SOS-Sozialarbeiterin Priscah Wachera bei ihrem Besuch eines Armenviertels.
Fine Town, Südafrika: Ein Slum, in dem Kinder ohne Zukunft aufwachsen. Viele sind Aids-Waisen, unzählige Familien sind von HIV/Aids betroffen. Unsere Doku zeigt Ihnen, wie die SOS-Kinderdörfer helfen. Machen Sie sich ein Bild!
Während des Bürgerkriegs in Nord-Uganda wurde Roberts Mutter von Joseph Konys LRA als Kindersoldatin missbraucht. Sie starb als blutjunge Mutter. Ihr Baby fand im SOS-Kinderdorf eine neue Familie.
Profi-Fotograf Patrick Wittmann zeigte SOS-Kindern in Südafrika, wie man fotografiert. Dabei entstanden ungewöhnliche und lebendige Bilder im SOS-Kinderdorf Kapstadt.
Adeline wurde als Kind ausgesetzt. Im SOS-Kinderdorf Abobo-Gare fand sie ein neues Zuhause. Heute ist sie 18 Jahre alt und eine der besten Nachwuchssprinterinnen von Côte d'Ivoire. Sie sollte bei der Olympiade in London starten – doch dann kam alles ganz anders.
Die Spuren des Bürgerkriegs sind in Nord-Uganda allgegenwärtig. Gelitten haben vor allem Kriegswaisen wie Anguu, Nono oder Quinto. Im SOS-Kinderdorf Gulu haben sie ein neues Zuhause gefunden.
Der Südsudan ist seit einem Jahr unabhängig. Die junge Nation ist eines der ärmsten Länder der Welt, der Konflikt mit dem Norden eskaliert erneut. Was bedeutet das für die Kinder? Akwoch Ayang, Leiter im SOS-Kinderdorf Malakal, erzählt.
Das Leben von über einer Milliarde Menschen weltweit, davon mehr als die Häfte Kinder, ist von Armut geprägt. Wir berichten über die Hintergründe und die Folgen von Armut – und wie wir Familien unterstützen.
In Somalia gibt es praktisch keine öffentliche Gesundheitsversorgung. Die Klinik der SOS-Kinderdörfer in Mogadischu hat sich über die Jahre zu einer festen Größe für Menschen von nah und fern entwickelt, die medizinische Hilfe brauchen.